“ Die koreanische Künstlerin Jeongmoon Choi arbeitet mit UV-Licht. Ihre Trägergrundlage sind reale Räume, ihr Zeichenmaterial Wollfäden. in.visible begibt sich auf die Spur des konkreten Raums, macht ihn in seiner Beiläufigkeit und Wesentlichkeit, seiner Materialisierung und Dematerialisierung erfahrbar und stellt dabei Standpunkte, Blickwinkel und die gewohnte Wahrnehmung infrage. In der eigens für das MaximiliansForum entwickelten UV-Raum-
installation findet sich der Betrachter in einer Forscherrolle wieder, in der ihm laufend neue Möglichkeiten der Raumdefinition präsentiert werden. Fluoreszierende Fadenzeichnungen lösen die gegebenen Raumstrukturen heraus, schaffen neue räumliche Bezüge am Übergang vom Raum in die Fläche, von der Zwei- in die Dreidimensionalität, von der Wirklichkeit in die Illusion. in.visible – ein physisch erfahrbares Spiel, das die Grenzen zwischen digitaler und analoger Ästhetik, zwischen Abbildung und Abstraktion, Anwesenheit und Verschwinden transzendiert.
in.visible ist Jeongmoon Chois (*1966) erste Ausstellung in München. Weltweit hat die in Berlin und Seoul lebende Künstlerin in verschiedenen privaten und öffentlichen Galerien und Institutionen ausgestellt, wie Karst, Plymouth; Samourka Foundation, Athen; Moeller Fine Art, Berlin; galerie laurent mueller, Paris; Frise Künstlerhaus, Hamburg; Saatchi Gallery, London; Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin; National Museum for Modern Art, Kwai Chun; Fine Art Center, Seoul. “
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