Terraristik ist Tierquälerei ! Für ein weltweites Verbot von Reptilienbörsen und Wildtierhandel !

Igitt, ekelhaft , in der ganzen Stadt hängen jetzt wieder Werbeplakate für die Reptilien-Show vivarium-online.de , vom Konsens der meisten nicht sehr empfindungsfähigen Bürger ignoriert und toleriert.
Hier wird, getragen von einem breiten Bündnis aus Werbesponsoren bis hin zu Fressnapf, Deutsche Bahn und MVV , die Schaulust der sensationsgierigen Massen nach dem Elend von eingesperrten Lebewesen befriedigt.
Und es werden Anreize geschaffen, sich doch auch mal selbst so niedliche Wesen nach Hause zu holen.

Derartige Veranstaltungen stehen in der Tradition von den zum Beispiel auf exome.repsite.de propagierten Reptilienbörsen.

Die Mentalität der Veranstalter und Besucher ist das Schlimme was mich fertigmacht, diese Selbverständlichkeit der Unterdrückung.
Sie spüren gar nicht, daß die gezeigten Echsen, Schlangen, Schildkröten, Spinnen u.a. in Freiheit leben wollen,
nicht beglotzt und für irgend einen Voyeurismus ausgebeutet !

Ob mit oder ohne Fachwissen : Kein Mensch darf einem anderen Wesen einfach so ohne Grund seine Freiheit rauben !!!!

Diese Mentalität nennt sich Speziesismus :
Es ist die Unterdrückung nur aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Art, die eben nicht „Mensch“ heißt.

NEIN zu Terrarien. Terrarien sind Gefängnisse !

Wie auch bei der jährlichen Reptilienbörse Terraristika in Hamm, gegen die regelmäßig fast ohne Erfolg protestiert wird, will der Mensch einfach die Schönheit und Wildheit der exotischen Wesen konsumieren. Dafür sperrt er die Opfer seiner Sensationsgier ein. Leider zielen die meisten Kritiken an von Tierschützern bemängelten skandalösen Zuständen auch wieder nur auf einen Kompromiß mit der Tierquälerei ab und selten auf ein völliges Verbot.

Offiziell sind Wildtiere in Privathand in 7 Bundesländern verboten,
und es ist verboten wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Diesen vernünftigen Grund gibt es NIE !!!

Auch Zucht, Halten von Tieren und Handel mit Tieren sind gesetzlich reglementiert, jedoch nur so reglementiert, daß der Mensch in seiner arroganten und brutalen Machtposition bleibt. Außerdem werden diese laschen Gesetze nicht eingehalten und es wird nicht kontrolliert ob sie eingehalten werden. Wie anhand dieses Blogartikels deutlich wird, ist es sehr einfach, die bestehenden Kontrollen zu umgehen.

Der deutsche Tierschutzbund fordert dazu auf, auf den Besuch der Terraristika in Hamm zu verzichten und den Exoten-Handel nicht zu unterstützen .

Positionspapier des Tierschutzbundes zu Exoten im Privathaushalt als pdf

Terraristen reden sich gerne mit Artenschutz und Nachzuchten heraus, obwohl der Artenschwund gerade durch das massenweise Einfangen der Tiere aus ihrem ursprünglichen Lebensraum gefördert wird.

Artenschutz und Nachzucht sind nur Vorwände für egoistisches und sadistisches Spielen mit technisch und körperlich schwächeren Wesen. Daß sie leiden und empfinden wie wir, daß sie ein Bewußtsein besitzen, wollen diese Tierquäler nicht wahrhaben.

Der Wildtierhandel ist ein riesengroßer Markt, der in den letzten Jahren zugenommen hat.
Immer mehr Leute wollen sich Exoten zum Begaffen, zum „Privatvergnügen“ oder als Statussymbole nach Hause ins Wohnzimmer holen.

Dabei ist die sogenannte „artgerechte Haltung“ eine große Lüge, ein Widerspruch in sich :
Artgerecht wäre für die auf viel zu kleinem Raum eingesperrten Opfer einzig und allein ein Leben in Freiheit, in der Umgebung, die sie seit Jahrhunderten kennen und bewohnen ! Alles andere ist ein fauler Kompromiß mit der degenerierten Ordnung der kranken technifizierten Menschen. Eine Haltung in der völlig fremden und isolierten Umgebung namens „Terrarium“ kann niemals artgerecht sein.

Die Reptilienauffangstationen bekommen immer mehr Tiere von Menschen, die erst nach dem Kauf merken, daß sie davon gnadenlos überfordert sind.

Wie sollen sich die in viel zu kleinen Terrarien eingesperrten Tiere arttypisch verhalten können, ohne Verhaltensstörungen zu entwickeln, wenn die gesamte Umgebung nicht arttypisch ist und wenn sie sich nicht frei bewegen können ?

Die Gefangenen haben weder Auslauf noch Aktionsradius noch Bewegungsspielraum, weder Klima noch Umgebung, die sie brauchen würden.
Und perverserweise spüren die Menschen nicht, wie schlecht es den Tieren geht, und sie meinen diese besitzen zu können,
das exotische Leben für sich haben zu können, als Objekt der Betrachtung, als Einrichtungsgegenstand, als Spielzeug.
Und es tut diesen Perverslingen nicht einmal weh, daß ihr Gegenüber leidet !!!

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie ihr ganzes Leben in einem winzigen Raum verbringen müßten, als
Spielzeug von einem sadistischen Monster, das sie nicht versteht ?


Ein tödliches Geschäft.
Millionen exotischer Vögel, Reptilien, Säugetiere und Fische werden unter deutschen Dächern gehalten. Viele exotische Tierarten sind aufgrund ihrer Ansprüche an Haltungsbedingungen und Pflege als „Haustiere“ ungeeignet. Dennoch können sie ohne jegliche Vorkenntnisse im Zoofachhandel, auf Tierbörsen, in Gartencentern oder über das Internet frei erstanden werden.

Schon der Transport ist entsetzlich brutal.(youtube filmdoku)

youtube mit suchbegriff „terraristika hamm“

Viele Exoten leiden in deutschen Haushalten – zunehmend kommen die Tiere in Tierheime (Bericht des deutschen Tierschutzbunds)

Der deutsche Tierschutzbund macht am Tag des Artenschutzes auf Missstände bei der Exotenhaltung aufmerksam.

Ab und zu wird mal ein illegaler Tierhändler verklagt, verglichen mit dem millionenschweren Markt auch im Internet passiert das jedoch ziemlich selten.

Exoten raus aus dem Wohnzimmer
Helfen Sie den Tieren und kämpfen Sie mit uns für ein Verbot der privaten Haltung von exotischen Tieren fordert PETA

weitere Infos von PETA zu Reptilien

PETA-Kampagne : Wildtiere raus aus dem Wohnzimmer

Beitrag von PETA zu Zoohandlungen

(ich bringe diese Links hier, auch wenn PETA einige Fehler in Diskussionen gemacht hat und von einigen Tierrechtlern angezweifelt wird, daß sie sich wirklich für die Interessen von Tieren einsetzen. )

Spiegel-Artikel von 2003 „Flohmarkt der wilden Tiere“

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