Pflanzliche Antibiotika


Als Laie der Medizin habe ich den Eindruck, daß Ärzte viel zu schnell auch bei harmlosen Krankheiten Antibiotika verordnen, was ganze Ketten von Folgekrankheiten und Nebenwirkungen auslösen kann.
Neulich in der Apotheke ging es auch wieder darum ob chemische Medikamente stärker seien als Kräuter.
Darum hier zunächst einmal eine aus vielerlei Quellen zusammengeschriebene Auflistung von Pflanzen, die in irgend einer Weise antibakteriell, antiseptisch, antimikrobiell, desinfizierend, oder entzündungshemmend wirken können.

Warnhinweis : Angaben ohne Gewähr.
Diese Informationen ersetzen nicht den Besuch beim Arzt, beim staatlich anerkannten Heilpraktiker, beim Biobauern oder im Kräuterfachhandel. Kräuter sammeln bitte nur unter Anleitung von Fachleuten.Für Schäden durch den Gebrauch der hier aufgeführten Kräuter und deren Anwendung übernimmt der Herausgeber dieser Seiten keinerlei Haftung!
Falsch dosierte Heilpflanzen können giftig sein. Von Selbstmedikation ohne Erfahrung wird abgeraten.
Vor allem wenn man Medikamente nimmt, sollte man den Arzt fragen, ob sich das gewünschte Heilkraut mit den Medikamenten verträgt. Natürlich ist in der Kräutermedizin ebenso der Rat von Experten einzuholen. Für genauere Informationen zur jeweiligen Pflanze bitte ausführlich recherchieren.
zweiter Warnhinweis:
Für gläubige Menschen ist Gott der beste Arzt (Bibel/Altes Testament/2.Buch Mose 15/26

denn ich, der HERR, bin dein Arzt!

). Ein guter Arzt wird bezahlt, NACHDEM er den Patienten völlig gesund gemacht hat und nicht vorher, und wenn er sich wirklich an den hippokratischen Eid hält.

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Liste von Pflanzen die antibakteriell, antiseptisch, antimikrobiell, desinfizierend, oder entzündungshemmend wirken können:
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Apfel
Kohl
Beifuß
Eukalyptus
Pfefferminze
Gänsefingerkraut
Gewürznelken
Gelbwurz
Wiesenknopf
Kamille
Cystus-Pflanze
Olivenblätter
Oregano
Kardenwurzel
Ringelblume
Kardamon
Aloe Vera
Blutwurz (Tormentill)
Vogelknöterich
Kapland-Geranie
Kapuzinerkresse
Wermut
Knoblauch
Zwiebel
Zypresse
Meerrettich
Mahonie
Myrrhe
Chili
Teebaum
isländisches Moos
Thymian
Thuja
rote Ratanhia
Melisse
Fenchel
Andorn
Sanddorn
Spargel
Salbei
Kreuzkümmel
Arnika
Schafgarbe
Senf
Koriander
Umbkaloabo
Johanniskraut
Tamariske
Schwedenkräuter
Ingwer
Anis
Bärlauch
Bärentraubenblätter
Benzoe
Bergamotte
Bohnenkraut
Cajeput
Cassia
Curcuma
Dost
Eberwurz
Galbanum
Galgant
Hopfen
Kampfer
Kiefer
Lavendel
Zitronengras
Majoran
Manuka
Muskatnuß
Niaouli
Oregano
Patschuli
Pfeffer
Sandelholz
Wacholder
Ylang Ylang
Zimt
Alant
gelber Enzian
gemeine Goldrute
Huflattich
Katzenbart
Kreuzblume, bittere
Liebstöckel
Mädesüß
Quendel
Süßholz
Schöllkraut
Wirsing
Hirtentäschel
Eichenrinde
Beinwell
Malve
Frauenmantelkraut
Brombeere
Butterblume
Preiselbeere
Echinacea
Efeu
Eibisch
Engelwurz
Heidelbeere
Kerbel
Mutterkraut
Niemblätter
Petersilie
Schnittlauch

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für weitere Recherchen empfehlenswert ist
heilkraeuter.de
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Wechselwirkungen der Kräuter in Mischungen sind zu berücksichtigen.
Auf die richtige Mischung kommt es auch an.

Grob verallgemeinert : Kräuter haben weniger Nebenwirkungen als chemische Präparate und
ein breiteres Wirkungsspektrum.

Der große Vorteil von Heilpflanzen ist außerdem, daß ihre Anwendung auf jahrhundertealter Überlieferung von Rezepturen beruht und daß Pflanzenheilkunde völlig ohne Tierversuche auskommt. Die moderne chemische Schulmedizin ist stark von Tierversuchen abhängig und noch nicht so alt.
Natürlich gehören die aus Pilzen gewonnenen Antibiotika zu den Lebensrettern Nummer Eins. Nur durch die erfolgreiche Bekämpfung vieler Infektionen mit Antibiotika ist die heutige Lebenserwartung viel höher.
Das rechtfertigt dennoch nicht die Verordnung von chemischen Keulen bei Krankheiten, die
mit Pflanzenwirkstoffen behandelbar wären. Die Krankheitsberichte auf dem Gesundheitsportal sanego stimmen sehr nachdenklich.
Nichtpflanzliche Antibiotika verlagern oft das Problem, indem sie sinnvolle und wichtige Bakterien mit abtöten und dadurch das Immunsystem schwächen und den Körper durcheinanderbringen.
Nicht zu vergessen: ohne Bakterien kein Leben !
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Ein weiteres Problem, das auch mit dem zu häufigen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung zu tun hat, ist das vermehrte Auftreten resistenter Bakterienstämme wie z.B. MRSA oder EHEC.

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Sollten mir Fehler unterlaufen sein (z.B. Kräuter die nicht in diese Liste hineingehören),
dann teilen Sie mir das bitte mithilfe der Kommentarfunktion in diesem Blog mit.
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Anmerkung:
ich finde es sehr schade, daß die gesetzlichen Krankenkassen den Besuch beim Heilpraktiker nur per Zusatzversicherung oder gar nicht bezahlen. So werden ärmere Leute wie z.B. Hartz4-Empfänger an Schulmediziner mit Zusatzausbildung in Naturheilverfahren gebunden und von der reinen Naturheilkunde ferngehalten.

Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Roger Burk
    Jul 20, 2011 @ 11:56:38

    Sehr gut, danke – habs gleich im Gesichtsbuch gepostet🙂

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