BEENDET UNNÖTIGE ARBEIT !


Die eindeutige Konsequenz aus der unsensiblen Brutalität der menschlichen Gier, sachlich formuliert dem Artenverlust

und aus dem aggressiven Mord der Menschen an den Wäldern, sachlich formuliert dem Flächenverlust

ist:

BEENDET UNNÖTIGE ARBEIT !!!!

WARUM WIRD SOVIEL SINNLOSER KREMPEL HERGESTELLT DEN WIR NICHT BRAUCHEN ? DAS VERBRÄT DIE RESSOURCEN DIE WIR NICHT HABEN !

Wir müssen die Gesamtproduktion auf diesem Planeten um die Hälfte verringern, damit sich die Natur regenerieren kann und die ausgerotteten Tierarten wieder entstehen können

Beispiele für Produkte und Arbeit, die wir nicht brauchen:
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-Produkte, nach denen kein echter Bedarf besteht
-reiner Schnickschnack wie z.B. hunderte Applikationen auf dem iphone
-Produkte und Applikationen der Unterhaltungselektronik, die nicht wirklich nötig sind
-übertriebene Verpackungen
-tausenderlei überflüssige Gegenstände, für die extra eine künstliche Nachfrage geschaffen wird
-postalischer Werbemüll : Werbung als Postwurfsendungen, Werbeprospekte udgl.
-SPAM, Werbung, Marketing,Online Marketing, Adware in fast jeder Form (Verschwendung in Milliardenhöhe)
-Luxusprodukte, übertriebener Schick und Eleganz
-ständige Neuproduktion und Neuauflage derselben Produkte
-durch umständliche Logistik doppelte und dreifache Transportwege
-alles, was redundant, doppelt und nicht wirklich sinnvoll ist
-ständige Neuproduktion, die dazu führt, daß Massen von noch gebrauchsfähigen Dingen auf den Müll wandern
-völlig abstrakte und sinnentleerte Tätigkeiten, die zum Beispiel in Vance Packard’s Buch „Die geheimen Verführer“
und in Philip Bronson’s Buch „Die Broker“ beschrieben werden : das Aufrechterhalten von sinnfreien Geschäften
-Verschwendung, wie sie zum Beispiel vom Bundesrechnungshof jährlich angeprangert wird
-Verschwendung von Ressourcen in jeder Form
-die Hälfte aller Autos
-mindestens die Hälfte aller neuen Möbel
-Haushaltsgeräte mit Funktionen, die das althergebrachte Küchenwerkzeug weitaus besser erfüllt
-zwei Drittel aller Zeitschriften
-alle Wegwerfartikel und -verpackungen
-die Hälfte aller neuen Textilien, Kleider, Modeartikel
-Fertignahrung und sonstige ernährungsphysiologisch schlechte Nahrung (das macht mindestens ein Viertel des Supermarkt-Angebots aus)
Lebensmittelverschwendung / Nahrungsüberproduktion
-Milchsee, Butterberg
-die Hälfte aller chemischen Medikamente
-die Hälfte aller Kosmetika
-die Hälfte aller Produkte aus den Versandkatalogen
-Solarbräunungsstudios
-Eurofighter 2000 (22 Milliarden DM verschwendet)
-Waffen (allein in BRD mehrere Milliarden Euro pro Jahr, weltweit hunderte Milliarden pro Jahr)
-alle AKW`s , Zwischenlager, Endlager und dafür betriebene Infrastruktur
-Erweiterungen des Straßennetzes
-Transrapid (Verschwendung in Milliardenhöhe)
-zu hoher und unnötiger LkW-Verkehr
-doppelte Strecken
-rollende Warenlager
-Zulieferung aus weit entfernten Firmen, obwohl näher gelegene das auch machen
-Massentierhaltung
-Tierversuche
-zu aufwändige und komplizierte Wirtschaftsstrukturen
-sinnloses Verschieben von Geldsummen
geplante Obszoleszenz

Mit dem derzeitigen Produktionsvolumen geht’s nicht weiter.

Wir haben innerhalb der letzten 100 Jahre über die Hälfte aller Wälder auf der Erde vernichtet.

Unser gieriger Konsum hat sehr viele Tiere ausgerottet

Unsere Brutalomaschinen haben große Teile der ursprünglichen Wälder zerstört

Zerstörung des Regenwalds : es fällt schwer, diese daten nüchtern und sachlich zu betrachten, ohne auszuflippen

Das tut doch weh! wir Menschen behandeln Tiere wie Sachen, und erwarten daß es uns gutgeht????

Bedrohte Tierarten

Durch diese Daten wird das Kriterium für Sinnlosigkeit und Wertlosigkeit EINDEUTIG definiert. Jemand der andere Wesen verletzt, Tiere quält, Bäume fällt, Müll und Gift en masse in die Natur kippt, bläst und schüttet, verrichtet SINNLOSE ARBEIT. Das war schon vor spätestens 30 jahren klar und trotzdem machen wir Brutalomenschen weiter damit, unsere eigene Lebensgrundlage zu zerstören.

Beendet sinnlose Produktion!

Weniger ist mehr! Vereinfacht unnötige Arbeit oder laßt sie am besten ganz bleiben!
Verteilt bitte die Arbeit von verkrampften Workaholics, die sich mit dem Wirtschaftswachstum ohne Wirtschaftsethik
schon fast identifiziert haben, auf 30stunden Wochen, 400Euro-Basis-Jobs, Teilzeitarbeit und Kurzarbeit !

http://www.smh.com.au/national/public-service/the-modern-phenomenon-of-nonsense-jobs-20130831-2sy3j.html
Die Hälfte der auf dem Markt erhältlichen Produkte braucht niemand wirklich.
Indem wir diese Produkte nicht mehr herstellen,

– sparen wir Energie

– beenden wir Kolonialismus für immer

– geben wir den Ökosystemen Zeit sich zu regenerieren

– bekommen wir freie Energie für ökologische und soziale Aktivitäten und mehr Freizeit

Postwachstumsökonomie auf Minimalismus21: Darf’s ein bisschen weniger sein?

am besten mal gar nix kaufen: http://www.buynothingday.co.uk/

http://blog.postwachstum.de/ringvorlesung-wohlstand-ohne-wachstum-die-erkenntnissumme-einer-bilanz-20130215/

http://blog.postwachstum.de/tim-jackson-wohlstand-ohne-wachstum-20130106/

http://leipzig.degrowth.org/de/

http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/degrowth_1849.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsr%C3%BCcknahme

stop shopping- start living (leider nur noch in der Archiv-Version verfügbar)

http://sebastian-kuepers.com/blog/2013/5/31/i-own-less-than-100-things-now

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-126267968.html

Überdruss am Überfluss

Von Brauck, Markus und Hawranek, Dietmar

…………………………..

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/konsumverzicht-nunu-kaller-ging-ein-jahr-lang-nicht-shoppen-a-935131.html

……………………………………..

weitere Quellen:

http://wachstumswende.de/

Jenseits des Wachstum, jenseits des Tellerrands

Postwachstum – Degrowth – Décroissance

http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/wachstumskritik.html

Buchpräsentation: „Der geplünderte Planet“ von Ugo Bardi

http://www.transition-initiativen.de/

http://blog.postwachstum.de/was-kommt-nach-dem-wachstum-neues-forschungskolleg-an-der-universitat-jena-20120930/

https://vagabundenblog.wordpress.com/2013/11/07/buy-nothing-day-am-27-november/

Why We Need Degrowth

 

consume lessbnduk-posters

http://www.peterlundy.com/blog.html

https://www.adbusters.org/campaigns/bnd

fairbindung | Endlich Wachstum

4^ International Conference on Degrowth in Germany – Summer 2014 – Research and actions to consume less and share more

Tim Jackson (Wirtschaftswissenschaftler) – Wikipedia

Niko Paech – Wikipedia

fairbindung | Kapitel 1 – Grundlagen

Linksammlungen | Vereinigung für Ökologische Ökonomie

NEWW – Netzwerk Wachstumswende

Search results for „degrowth“ | European Society for Ecological Economics (ESEE)

Friedrich Ebert Stiftung, Politische Bildung, Internationale Arbeit, Forschung, Beratung

Suche – VÖW – Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung e.V.

Denkwerkzukunft

Meinhard Miegel – Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Happy_Planet_Index

http://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstandsindikator

verpackungsfrei einkaufen

https://www.google.de/#q=verpackungsfrei+

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0107/wachstum.php5

http://jenseits-des-wachstums.de/

Petition gegen Plastikfolie-Verschwendung der „Einkauf Aktuell“-Broschüre : http://blog.fabilehner.com/einkaufaktuell/
Es ließe sich ebenso nachweisen, daß die Produktion der Broschüre in einer Auflage von 20,7 Millionen nicht nötig ist und eine Ressourcenverschwendung darstellt.

https://leben-ohne-plastik.blogspot.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Krautwaschl#Das_Plastikfrei-Leben-Experiment

 

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Die folgende Tabelle zeigt, wie unsere übertriebene Produktion mit dem globalen Weltmarkt verflochten ist und wie sie sich auf die postkolonialistischen Strukturen und damit einhergehend die logistische und exekutive Sicherung des Zugangs zu den Rohstoffen auswirken würde, wenn wir weiterhin so viele sinnlose Produkte herstellen würden

Wir dürfen nicht vergessen, daß die Menschen in den unterdrückten („unterentwickelten“) Ländern von den Anfangszeiten des Kolonialismus bis heute den größten Anteil der Rohstoffe aus der Erde geholt haben, oft unter
absolut menschenunwürdigen Bedingungen.

USGS (2005)
Matthes/Ziesing Herausforderung Rohstoffversorgung
Tabelle 8
Größte Vorkommen und Preisentwicklung bei anderen wichtigen Rohstoffen

Reserven zu Förderung Preistrend Größte Vorkommen
wirtschaftlich gesamt 2004/2000

Antimon 16 35 +92% China, Russland, Bolivien
Arsen 19 29 +73% China, Chile, Peru
Barit 29 107 +20% China, Indien, USA
Bauxit 147 212 -4% Australien, Brasilien, Guinea, China
Beryllium n.v. n.v. +0% USA, Russland, China
Wismut 87 179 -16% China, Mexiko, Peru
Bor 37 89 +10% Türkei, Russland, USA, China
Brom groß groß -22% USA, Israel
Kadmium 35 105 +275% Japan, China, Korea, Kasachstan
Chrom 48 106 +56% Südafrika, Kasachstan, Indien
Kobalt 149 277 +62% Kongo, Sambia, Australien, Kanada
Columbium 134 159 -4% Brasilien, Kanada
Kupfer 32 65 +56% Chile, USA, Peru, Australien
Diatomit 469 n.v. +1% USA, China,
Fluorspar 47 97 n.v. China, Mexiko
Germanium n.v. n.v. -49% USA
Gold 17 36 +46% Südafrika, Australien, USA
Graphit 114 384 +15% China, Indien
Helium n.v. 280 n.v. USA, Algerien, Katar
Indium 8 18 +219% China, Kanada, Frankreich
Jod 588 1.059 -12% Chile, Japan
Blei 21 44 +89% Australien, China, USA, Peru
Lithium 265 710 n.v. Chile, Australien, China
Magnesite 629 1.029 n.v. China, Türkei, Russland, Nordkorea
Magnesium n.v. n.v. +0% China, Kanada
Mangan 35 464 +17% Südafrika, Australien, Gabun, Brasilien
Quecksilber 69 137 +126% China, Algerien, Kirgistan
Molybdän 62 137 +426% USA, Chile, China, Peru, Kanada
Nickel 44 100 +60% Russland, Australien, Kanada
Perlit 389 4.278 +4% USA, Griechenland, Japan
Phosphatstein 130 362 +12% USA, China, Marokko & Westsahara
Platin-Metalle 174 196 +55% Südafrika, Russland
Pottasche 277 567 +10% Kanada, Russland, Belarus, Deutschland
Rhenium 73 303 +5% Chile, Peru, USA, Kanada
Selen 55 113 +603% Japan, Kanada, Belgien
Silber 14 29 +29% Mexiko, Peru, China, Australien
Silizium n.v. n.v. +48% China, Russland, Norwegen
Strontium 13 24 -13% Spanien, Mexiko, China, Türkei
Schwefel n.v. n.v. +13% USA, Kanada, Russland, China
Tantal 34 118 -86% Australien, Brasilien
Tellur 221 495 +140% Kanada, Japan, Peru
Thallium 25 43 +0% Kanada, USA
Zinn 24 44 +72% Indonesien, China, Peru
Titan-Konzentrate 138 269 -11% Australien, Südafrika, Kanada
Wolfram 48 103 +22% China, Russland, Kanada
Vanadium 295 864 +190% Südafrika, China, Russland
Vermikulit n.v. n.v. +0% Südafrika
Yttrium 225 254 +0% China
Zink 24 51 -2% Australien, China, Kanada, Peru
Zirkonium & Hafnium 45 85 +18% Australien, Südafrika

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ein weiterer Aspekt ist die Sichtbarkeit von Arbeit

http://www.gegenblende.de/08-2011/++co++265a2b48-4e40-11e0-48c3-001ec9b03e44

Beispiel 1:

Das Internet wäre in seiner heutigen Form nicht vorhanden wenn nicht hunderttausende idealistische ProgrammiererInnen unentgeltlich Code geschrieben hätten der frei verfügbar ist.
Das Internet lebt davon, daß die unterschiedlichsten Leute kreativ sind und etwas veröffentlichen,
ohne Geld dafür zu verlangen.

Diese Arbeit taucht in den offiziellen Statistiken kaum auf, sie ist nicht sichtbar.

Beispiel 2:

Pflegekräfte müssen alles dokumentieren was sie tun, mehr als früher. So wird ihre Arbeit sichtbarer.
Das finde ich gut, weil so in der Supervision eindeutig festgestellt werden kann, wo die Mängel sind.
Weniger toll ist, daß vor lauter Dokumentation kaum noch Zeit für die Pflegebedürftigen bleibt und

diese, zeitsparend ruhiggestellt von unnötigen Pillen, vor den Fernseher gesetzt werden, weil keiner da ist, der sich für sie Zeit nimmt.

https://www.facebook.com/pages/Profit-statt-Pflege-und-Gesundheit-Nicht-MIT-UNS/169500319828255

Beispiel 3:
Die von tracking cookies und ähnlicher Adware protokollierte Telearbeit (auch eine Form der unsichtbaren Arbeit) vieler Menschen an ihren Computern, die Auswertung von Recherchen und Userverhalten wird an große Marketingkonzerne wie zum Beispiel Doubleclick oder Tradedoubler oder an andere Datenhändler verkauft. Die machen riesige Umsätze damit.

Wir sind alle Selbstvermarkter und Datenhändler geworden. Das Spiel http://datadealer.com/de verdeutlicht diese Struktur auf anschauliche Weise. http://datadealer.com/blog/prism-as-a-game

Beispiel 4:
Das Betreiben von sehr vielen Webseiten, Homepages, Blogs wird nicht offiziell als Arbeit betrachtet und fällt aus Statistiken raus.

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