Jugendschutz, Kinderschutz, Psychologie der(STOP)Schilder, Vorschaltseiten, Filtertechnologien, Netzwerkfahndung


In USA galten über 50000 Kinder als vermißt

In BRD wurden laut BKA über 1700 Kinder vermißt

Wie kann so etwas passieren ?

(statistisch: hauptsächlich Ausreißer)

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Karte von Deutschland findet euch zur Suche vermisster Kinder:

https://mapsengine.google.com/map/viewer?mid=zkRpwRl3HBEM.kIPORQgR58PI&cid=mp&cv=x0K9jNfEEUY.de

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(überleitung?) (zusammenhang?)

Die Diskussionen darüber, wie weit Betreiber von „adult content“ Seiten, die mit eine Grundlage für den brutalen Umgang mit Kindern und Jugendlichen liefern, gehen dürfen, ziehen sich bis in die großen Sender.

Seit einigen Jahren wird in der Blogosphäre wie wild über den Jugendmedienstaatsvertrag (JMStV) diskutiert.
Am 16.12.2010 wurde eine Neufassung des JMStV abgelehnt, so daß er in der alten Version von 2003 gilt.
An vielen Diskussionen um den JMStV fällt auf, daß sie das Thema Jugendmedienschutz nicht mit Schutz vor moderner Sklaverei bzw. Menschenhandel in Zusammenhang bringen, ebensowenig wie sie Pornografie mit Menschenhandel assoziieren. Der JMStV in seiner nächsten Fassung sollte natürlich nicht zulassen, daß pornografische Videos mit Opfern von sexuellem Mißbrauch, Menschenhandel, Freiheitsberaubung, Manipulation, online gestellt werden dürfen.
Nach längerer Diskussion hat sich endlich die Meinung bis in Politikebenen durchgesetzt, daß es nicht viel bringt, das Netz weiter auszuschildern, sondern daß illegale Inhalte gelöscht werden müssen.
Löschen statt sperren – Textversion des
Interview mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich im Deutschlandradio am 6. April 2011 auf der Webseite des Bundesministerium des Inneren
. Nehmen wir Herrn Dr. Friedrich beim Wort !

Am 22.6.2011 hat in Köln ein weiteres Medienforum mit dem Titel „Jugendmedienschutz gestalten“ stattgefunden, bei dem fast nur Männer gesprochen haben. Die oberflächliche und schwammige Diskussion ist von Hilflosigkeit, Überforderung von der Struktur des Internets und sich verstricken in wirre Formalitäten und unklare Rechtsverhältnisse gezeichnet. Die Gesetzeslage ist auf Bundesebene entweder nicht bekannt, veraltet oder es wird von diversen Lobbys verhindert, daß gültige Gesetze angewandt werden. Auf europäischer und internationaler Ebene ist die Rechtslage dem Eindruck dieser Diskussion nach überhaupt nicht geklärt, obwohl es sich nicht um ein neues Problem handelt.
Absolut kraß : Regulierung (also z.B. sperren von illegalen Inhalten) ist technisch MÖGLICH, wird aber nicht praktiziert und Opfer von Freiheitsberaubung und sexueller Gewalt zu filmen und die Filme im Web öffentlich verfügbar zu machen, ist TECHNISCHE REALITÄT.
Die Rechtslage im Jugendschutz aus Perspektive von 150 Staaten wäre zusammenfassend darzustellen, internationale Gesetze und Staatsverträge, europäisches Recht innerhalb eines global gültigen Opferschutzes wären darzustellen, das kam in dieser konferenz zu kurz.
Dabei gibt es doch international zusammenarbeitende Organisationen wie die virtual global task force , CIRCAMP , ECPAT , ENACSO , den council of europe , INHOPE, UN.GIFT, die globale Initiative der vereinten Nationen zur Bekämpfung des Menschenhandels und weitere später genannte Organisationen,
wie sie auch in einem Verzeichnis der Demi and Ashton Foundation aufgelistet sind.
Die alliance against modern slavery hat ebenfalls ein internationales Verzeichnis von Organisationen gegen human trafficking
und auch dieser Blogartikel (klick) listet viele wichtige Organisationen gegen moderne Sklaverei auf, dazu noch einige auf facebook.

Es wäre günstig gewesen, Leute wie Cecilia Malmström und andere Experten aus vielerlei Staaten und internationalen Gruppen und Organisationen einzuladen, um die Thematik in angemessener Weise besprechen zu können und damit fertig zu werden.
Ansätze dafür gibt es z.B. auch bei den Konferenzen der FOSI 2011 oder FOSI 2010.

Die Debatte wäre auch dahingehend zu führen, daß viele PornodarstellerInnen Opfer von Gewalt und Menschenhandel sind, das wird aber nicht thematisiert, stattdessen zeigt sich, wie sogar Experten sich in schlecht funktionierenden technischen Lösungen und nebligen Worthülsen wie „medienkompetenz“ verlieren.

Die nordrhein-westfälische Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren lädt Sie als UserIn gemeinsam mit dem IfM ein, zu den Thesen und Fragen Stellung zu nehmen und selber konkrete Vorschläge zu machen.

Teilgenommen haben:
1. Mechthild Appelhoff
Bereichsleiterin Medienkompetenz und Bürgermedien in der LfM und
Koordinatorin für die klicksafe-Initiative der Landesmedienanstalten,
Düsseldorf
2. Jens Best
Senior Strategy Consultant, Redner und Autor in den Bereichen Digitaler
Wandel, Social Media und eCommerce, Berlin.
3. Florian Born
Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung,
Stuttgart.
4. Doris Brocker
Justitiarin und Mitglied der Geschäftsleitung der Landesanstalt für
Medien Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
5. Dr. Kai Burkhardt
Projektleiter am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, Berlin.
6. Dr. Stephan Dreyer
Referent beim Hans-Bredow-Institut, Hamburg.
7. Dr. Murad Erdemir
Rechtsassessor und Justiziar der Hessischen Landesanstalt für privaten
Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen). Lehrbeauftragter für
Jugendmedienschutzrecht an der Juristischen Fakultät der Georg-August-
Universität Göttingen.
8. Alvar Freude
Medienkünstler, Programmierer. Tätig als Berater und Software-
Entwickler, Mitbegründer der AK-Zensur, Stuttgart.
9. Prof. Dr. Bernward Hoffmann
Mitglied des Bundesvorstandes der Gesellschaft für Medienpädagogik
und Kommunikationskultur, Professor für Medienpädagogik am
Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster.
10. Dr. Stefan Krempl
Freier Journalist, Medienberichterstatter für heise-online, Berlin.
11. Andreas Lange
Begründer und ehemaliger Geschäftsführer der Beate Uhse TV GmbH,
Berlin.
12. Verena Laudy
Referentin für Medien-, Telekommunikations- und Presserecht der
Staatskanzlei NRW, Düsseldorf.
13. Dr. Andreas Lober
Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei SchulteRiesenkampff.,
Jugendschutzbeauftragter der Bigpoint GmbH, Frankfurt a. M.
14. PD Dr. Stefan Münker
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Humboldt Universität zu Berlin.
15. Dr. Wolf Osthaus
Leiter Politik & Regulierung – 1&1 Internet AG und Sachverständiger in
der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des
Bundestages, Berlin.
16. Katharina Ribbe
Medienreferentin der Staatskanzlei Sachsen, Dresden.
17. Michael Seemann
Publizist und Aktivist, Berlin.
18. Julia Stahl
Medienreferentin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Mainz.
19. Dr. Joachim Weiner
Publizist und Kurator, Köln.

das web-portal pornharms thematisiert die schäden, die durch pornographie angerichtet werden durch sexuelle gewalt, erkrankungen, unsicherheit, sexsucht und andere auswirkungen und stellt einen bezug zu menschenhandel her

Polaris Projekt – für eine Welt ohne Sklaverei

Die großen Blogportale tumblr und blogger (blogspot) hosten beides, sowohl Artikel über human sex trafficking als auch pornografie. aber noch zu selten wird der zusammenhang hergestellt und porn direkt mit trafficking assoziiert obwohl porn ständig einen neuen markt für menschenhändler schafft. in vielen fällen gilt leider : PORN=SEX TRAFFICKING.

the cnn freedom project- ending modern day slavery

es gibt einige Kontroll- und Meldestellen, bei denen auch auf verdacht hin internetseiten gemeldet werden können, die in irgend einer form sexuellen mißbrauch zeigen oder sexistische bilder oder videos von opfern von menschenhandel und sexueller ausbeutung vermarkten:

Meldestelle von Polaris project für Opfer von human trafficking (Menschenhandel) beim NHTRC (National Human Trafficking Resource Center)

Meldestelle bei Inhope

Meldestelle bei ASACP

Meldestelle der Virtual Global Taskforce – report abuse

Formular für Anfragen, Beschwerden, Sonstiges bei jugendschutz.net

Beschwerdeformular des kjm

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Beschwerdeformular des fsm

Meldestelle von businesstravellers

report child sexual exploitation at the cyber tipline

beschwerdeformular des presserats

Bayerische Polizeidienststellen, die mit der Bearbeitung von Straftaten im Internet und den Online-Diensten befaßt sind und Ihre Hinweise entgegennehmen

meldestelle naiin – Internet-Industrie zusammen mit Verbänden, Initiativen und Privatpersonen

hier kommen Sie zu der vom bundesamt für sicherheit in der Informationstechnik empfohlene beschwerdestelle

Prüfgruppen des KJM

zu jugendschutzprogramm.de, das ebenfalls ein formular zum melden bereitstellt, muß noch folgendes gesagt werden das stammt indirekt über eine tochterfirma einer tochterfirma von einem großen content anbieter im internet-erotik-geschäft was natürlich auch wieder geschäftsinteressen vermuten läßt.
auch telepolis hat darüber berichtet inwiefern pornographen jugendschützer sein können und ob die filter eine seltsame subjektive auswahl darstellen

diese bilder gibt „picsearch“ zum suchbegriff „kindersicherung“ aus : technische sicherungen ,kindersicherungen, optimieren der kontrolle ?

seit längerer zeit spielt sich eine breite diskussion um den jmstv im internet ab:
Die Suchergebnisse der Bildersuchfunktion von google mit Suchbegriff „jmstv“ sprechen für sich

 

Reportage auf münchen.tv über Netzwerkfahndung des LKA

klicksafe , die EU- Initiative für mehr Sicherheit im Netz

Europäische Menschenrechtskonvention/Artikel 4:
Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
(1) Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden.
(2) Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.

reportage der SZ über netzwerkfahndung und kindesmißbrauch

diestandard.at -bericht über die Konferenz „Gemeinsam gegen Menschenhandel“

human trafficking research project : Statistiken aus 177 Ländern bildeten die Grundlage der Untersuchung der Göttinger Entwicklungsökonomen Prof. Axel Dreher und Seo-Young Cho gemeinsam mit Prof. Eric Neumayer von der LSE. Ausgewertet wurden die Aufzeichnungen aus den Jahren 2000 bis 2009.

Anti Trafficking Gruppe der europäischen Kommission

Alliance Against Modern Slavery

wikipedia über kinderhandel

wikipedia über menschenhandel, stark verbesserungsbedürftiger artikel (siehe artikeldiskussion)

wikipedia über human trafficking (menschenhandel) (sehr viel umfangreicherer artikel als in der deutschen version)

belege für den zusammenhang von menschenhandel und pornografie

shared hope international – leading a worldwide effort to eradicate sexual slavery

antislavery.org – liberating slaves worldwide and attacking the systems that allow slavery to exist

stop child slavery : Child slavery is a problem larger than most are willing to admit. We need more voices crying out for it’s end. We need more people awakened to the horrors inflicted on our innocents. We need to make a stand and call out for others to make a stand as well

freetheslaves.net – works at local, national and international levels to eliminate all forms of slavery around the world

stopdemand.org – promoting a world free of all forms of sexual violence against, and sexual exploitation of, children with a particular focus on challenging the demand for sex with children

protectionproject.org : international ausgerichtetes projekt gegen human trafficking

traffickingwatch

ijm – International Justice Mission is a human rights agency that secures justice for victims of slavery, sexual exploitation and other forms of violent oppression.

stopthetraffik.org – people shouldn’t be bought and sold

supportsss – stop sex slavery

notforsalecampaign – Not For Sale equips and mobilizes Smart Activists to deploy innovative solutions to re-abolish slavery in their own backyards and across the globe

international human trafficking task force

human trafficking on change.org

central texas coalition against human trafficking

clearwater area task force on human trafficking

vermißte kinder auf youtube

soroptimist.org – Stop Sex Trafficking

humantrafficking.org

Strafgesetzbuch / § 232
Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung
(1) Wer eine andere Person unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder dazu bringt, sexuelle Handlungen, durch die sie ausgebeutet wird, an oder vor dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ebenso wird bestraft, wer eine Person unter einundzwanzig Jahren zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Satz 1 bezeichneten sexuellen Handlungen bringt.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn
1. das Opfer der Tat ein Kind (§ 176 Abs. 1) ist,
2. der Täter das Opfer bei der Tat körperlich schwer misshandelt oder durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt oder
3. der Täter die Tat gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, begeht.
(4) Nach Absatz 3 wird auch bestraft, wer
1. eine andere Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten sexuellen Handlungen bringt oder
2. sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen.
(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 3 und 4 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.

National Center for Missing and Exploited Children ncmec

linkliste gegen kindesmißbrauch

andrew vachss, kinderanwalt

A Child Is Missing (ACIM)
is a Fort Lauderdale-based non-profit organization founded in 1997, was created because no community-based program existed for locating missing children

missing children europe

das personensuchsystem nach bildern „sphinx“ der IT-firma cobion (heute Internet security systems ISS) scheiterte an der finanzierung

FREDI – fondation pour la recherche d`enfants disparus international

elterninitiative vermißte kinder

roter keil : netzwerk gegen kinderprostitution

das forum Angel – gegen Mißbrauch (ueber-lebt.de) zu kinderhandel

Liste von Adressen von Organisationen die Opfern von sexuellem Mißbrauch helfen (zusammengestellt von Angel – gegen Mißbrauch (ueber-lebt.de))

UNICEF/human trafficking

weißer ring


von der kriminalprävention

zur nachträglichen information auf polizei-beratung.de – sich seit jahren wiederholendes abmühen

bis zur problematik der loverboys

ECPAT – Bündnis verschiedener Nichtregierungsorganisationen (NGOs). ECPAT steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes“

Fondation Scelles auf Facebook

Facebook-Group against child sex slavery and prostitution

der knackpunkt, an dem viele bisherige maßnahmen zum opferschutz scheitern, ist, daß die rechtslage auf internationaler ebene nicht ganz klar ist. es gibt zwar die Gesetze der jeweiligen Staaten, den TVPRA, trafficking victims protection reauthorization act, die United Nations Global Initiative to Fight Human Trafficking UN.GIFT der UNO, eine europäische kommission mit einer eigenen Initiative gegen Trafficking ,die UNESCO, die UNICEF, die Interpol ,die Europol, die nachrichtendienste, die rein technisch so ziemlich alle mittel hätten um sämtliche fälle von sklaverei aufzuklären und deren opfer zu befreien, einen Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, CEOS, die child exploitation and obscenity section des U.S. department of justice, und mehrere Menschenrechtsabkommen aber mir als Laie in Sachen Jura kommt es so vor, als würde irgend etwas die Effizienz derartiger Organisationen ,Verträge, Pakte,Abkommen und Gesetze in punkto Prävention und Opferschutz stark bremsen.

die erste umfassende Stellungnahme einer US-Regierungsbehörde zum menschenhandel ist der Bericht „International Trafficking in Women to the United States: A Contemporary Manifestation of Slavery“.
aktuellere berichte aus den USA sind auf state.gov zu finden

es kommt einem außerdem so vor als wären kleinere dezentrale menschenrechts- kinderschutz- jugendschutz-und anti-menschenhandels-organisationen viel populärer.

Wir hängen alle zusammen in dieser großen Gesellschaft und der liebe Gott hat über 20 Jahre lang ohne eingreifen zugeguckt, wie Josef Fritzl aus Amstetten in Österreich in seinem selbergebauten Bunker seine Tochter gefangenhielt und vergewaltigte und mit ihr Kinder zeugte und die Kinder vergewaltigte, während die Nachbarn die Schreie der Kinder aus dem Keller für Geräusche eines defekten Boilers hielten …..
Medial verzerrtes Bild der Wirklichkeit????? Immer noch unbeantwortete Theodizee-Frage ???? kann nicht sein.

Die Meditations-CDs des Vergewaltigers Oliver Shanti waren lange Zeit nach den aufgeflogenen Vergewaltigungen in Portugal noch in vielen Shops erhältlich…….

Und ebenso seltsam, daß die von maschinen gestützte sexuelle ausbeutung einfach so weiterhin möglich ist.
ist google mit seinen 80% anteilen an den suchmaschinenmärkten, also einer beträchtlichen macht, eine suchmaschine für perverse ?
sie ermöglichen jedem xbeliebigen anonymen user einfach so den zugang zu den ekelhaftesten seiten, auch wenn es dieses „chilling effects“ gibt…..

das ist schon heftigst google-intern und extern diskutiert worden.
Rachel Wheatstone, Vice President, Public Policy & Communications bei Google, hat doch 2006 auf den münchner medientagen schon gesagt,

„Wir sind ein Technikunternehmen und betreiben Werbung,
weder besitzen noch generieren wir Content“

Das kann es also nicht sein, oder doch?…..

Wir erhalten Listen mit URLs von der BPjM (BPjM-Modul), der deutschen Behörde zur Prüfung jugendgefährdender Medien, die zu Websites mit Inhalten führen, welche gegen das deutsche Jugendschutzgesetz verstoßen,…, und wir entfernen diese Suchergebnisse aus google.de.

Google’s Transparenzberichte sind äusserst spärlich, und es ist weder von Google-Seite noch von BPjM und jugendschutz.net-Seite ein echtes Interesse am Löschen illegaler Inhalte zu erkennen.
Die bisher von Google gestifteten $14.5 million Dollar zur Bekämpfung der Menschenhandels-Netzwerke sind verglichen am globalen Gewinn unverhältnismässig wenig.

 

Alles was irgendwie Geld bringt, wird verkauft im Web, egal wie unmoralisch oder unethisch, auch wenn es Menschen sind.
Aber Profitgier ist nicht der einzige Grund für Entführungen, Freiheitsberaubung und Vergewaltigungen von Menschen.

schockiert und traumatisiert
von der gefühllosen maschinellen verwertung von videoaufnahmen von sexuellem mißbrauch

und was auch noch eine rolle spielt:
wie mitleidsprinzip und kindchenschema von den marketingleuten für profitinteressen ausgebeutet werden.

Kinder werden mißbraucht und verkauft, Kindlichkeit wird vermarktet,
die „Pädophilenmafia“ durchsetzt ungebremst massenweise erotikseiten mit gefilmter vergewaltigung von jugendlichen. mit „teen“ als feststehendem begriff innerhalb der porno-genre-kategorien, begriffen wie „teen sex“ und ähnlichen reizwörtern, posen von minderjährigen, verkindlichten mustern innerhalb von sexseiten, sex mangas und vergewaltigersprache wird die reizschwelle gesenkt und die breite gesellschaftliche akzeptanz für sexuellen mißbrauch geschaffen. die übergänge von satirischem einbeziehen von kindern in erwachsenenfilme wie in Monthy Pythons- every sperm is sacred song , Posendarstellungen wie im film „little miss sunshine“ oder einigen mangas bis zu harter pornographie mit bannerwerbung von kindlich aussehenden nackten in millionen pornoseiten sind fließend. die empfindlichkeit dafür, daß das begaffen von nackten menschen in finanzieller abhängigkeit, die oft einen schlimmen weg von entführung, freiheitsberaubung, menschenhandel, wirtschaftlicher abhängigkeit über manipulation und gehirnwäsche und gewaltverhältnissen in der familie hinter sich haben, voyeuristisch ist, eine unfaires machtverhältnis darstellt, und kein wirklicher ersatz für reale beziehungen ist, wird systematisch untergraben. die pornobranche hat mehr geld als google und somit einen immensen einfluß.

wie viele pornodarstellerInnen opfer von entführung und freiheitsberaubung und menschenhändlern sind oder waren, ist unklar, wohl auch weil viele sich aufgrund der organisierten einschüchterung und gesellschaftlichen tabus nicht trauen, darüber zu sprechen oder schreiben.

link zum portal antipornography.org mit dokumentationen, hintergrundinformationen und links zu weiteren netzwerken und organisationen gegen pornographie

ZDF nachtstudio-Sendung vom 9. Mai 2010: „Ich lad’s mir runter – das Paradox Pornografie“ – Gäste: Norbert Bolz, Johannes Gernert, Myrthe Hilgens und Jakob Pastötter.

hintergrundinformationen in einem pdf des aurora center der university of minnesota

die öffentliche diskussion beschränkt sich weitestgehend auf die verfolgung von kinderpornografie und läßt außer acht, welcher zusammenhang zwischen „normaler“ pornografie und menschenhandel besteht,
zu wie vielen erpressungen, gewaltanwendungen, entführungen und vergewaltigungen es in der karriere eines pornostars kam. auf vom staat tolerierten pornografischen seiten ist kaum zu erkennen, ob die darstellerinnen jahre zuvor opfer von sexuellem mißbrauch, freiheitsberaubung und sex trafficking waren.
das scheint die meisten journalisten und ermittler auch kaum zu interessieren.
auch welch erniedrigenden darstellungen von gewaltverhältnisse als „normal“ toleriert werden, ist erschreckend.
aber ein blick hinter die kulissen der pornoindustrie zeigt sehr schnell, wie es dort meistens wirklich zugeht : sexistisch, unhygienisch, unfair, brutal, menschenverachtend und ungerecht .

vor diesem hintergrund erscheint es unlogisch, daß nur so wenige ermittlungsverfahren zu einem ergebnis kommen bzw. daß in vielen fällen gar nicht erst ermittelt wird.

hier vermitteln zum beispiel die berichte von
annie lobert,die 16 jahre als callgirl und prostituierte arbeitete, dort schlimme erfahrungen machte, ausstieg und dann eine hilfsorganisation für betroffene gründete
und die berichte von jaycee dugard, die von einem sexualstraftäter entführt und 18 jahre gefangen gehalten wurde,
und die erlebnisse der ehemaligen pornodarstellerin Shelley Lubben mit ihrer Organisation the pink cross
weitere einblicke in das leben unter sexueller ausbeutung,
auf shelley lubben`s blog finden sie außerdem viele weitere insiderberichte von ehemaligen pornostars,
die beweisen daß die realität am set alles andere als glamourös ist und geprägt von brutalität, schmerzen, krankheiten, ausbeutung, drogenmißbrauch und männergewalt.

das zeigen ebenso die berichte von
sindy ,
neesa
und andi anderson
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die sexistische mentalität der betreiber von pornoseiten wird auch am webdesign deutlich:
mit bannerwerbung für halbnackte teenager überladenes webdesign, das das gehirn nicht mehr gleichzeitig verarbeiten kann, und die filmographisch professionelle illusion mit allen tricks was maskenbildnerei und ausleuchtung betrifft, suggestionen wie „es sei ganz normal was die da vor der kamera machen“, „sie fühlen sich wohl dabei“ , „sie haben spaß bei ihrem job“ , „sie wollen das so“, unterminieren die empfindlichkeit dafür, wie es in wirklichkeit am set und hinter den kulissen zugeht, welche erpressung, gewaltverhältnisse, human trafficking, wirtschaftliche not, jahrelange gehirnwäsche, gesellschaftlicher druck wirklich dahinterstehen.
auch durch die scheinbar unglaublich große webpräsenz von millionen pornoseiten der milliardenschweren sexindustrie, mit einem wahnsinns traffic, wird die illusion erzeugt, es sei „unter der hand“ gesellschaftlicher konsens was da geschieht, es sei selbverständlich.

die schäbige arroganz der bewußtseinsindustrie in einer scheißegalgesellschaft ermöglicht eine immer frühere sexualisierung von jugendlichen und ein geschäft mit der verfilmung von sexuellem mißbrauch minderjähriger. profit mit allen mitteln- gewinnmaximierung läßt die hemmschwelle für das geschäft mit humankapital, mit der zur einnahmequelle reduzierten rechnerischen größe sex, mit der zum bildmaterial verkommenen ware mensch immer tiefer unter die gürtellinien sinken- bis zum „rätselhaften zeugensterben“(wie im fall der verstrickung von höheren regierungsbeamten in die geschehnisse um den kinderschänder dutroux).

sexarbeiterinnen in der sexindustrie erkranken oft an herpes, AIDS, HIV, gonorrhö, gürtelrose, clamydia, geschlechtskrankheiten, psychischen krankheiten, suchterkrankungen, zwangsneurosen, staphylokokkeninfektionen, bulimie und anderen krankheiten.

opfer von menschenhandel trauen sich nicht, bei der polizei auszusagen, oder erzählen etwas anderes, weil sie angst haben, geschlagen zu werden, oder angst daß ihre familien davon erfahren. oder sie kommen erst gar nicht zu den jeweiligen hilfsorganisationen die sie bei einem ausstieg unterstützen könnten weil sie sie nicht kennen.

verdrängen von tabus fördert die angstgeschäfte. der psychomarkt fängt das nicht auf. panikmache lohnt sich für die krankenkassen und für die anbieter von sicherheit.
toleranz und augenzwinkernde zustimmung, sich im internetsumpf doch bittschön genauso korrupt aufzuführen wie die anderen zocker. auch „organisierte kriminalität“ ist ein begriff der soundso definiert wird von einer fragwürdigen definitionsmacht. jeder der systematisch softwaregestützt gegen das grundgesetz, gegen den jugendmedienschutz-staatsparagraphen verstößt kann ein organisierter krimineller sein (also auch behörden,konzerne, parteien, verbände usw., oder?).
abgestumpft und unsensibel gegenüber mitmenschen, pflanzen, tieren und anderen zweifüßern. erzeugt der aus existentieller not entstandene finanzielle druck die wegschaumentalität, ausweichmöglichkeiten, variablen, spielräume für scheuklappen? zwangsneurotische,sozialphobische und klaustrophile hysteriker kurbeln das bruttosozialprodukt an. gnadenlose profitorientierung von multimedia-technologien, verwertbarkeit von allem was irgendwie geld bringt, geschäftemacherei mit künstlich geschaffenen bedürfnissen, menschlicher isolation, unerfüllten wünschen, sehnsüchten, „nachholbedarf“ von männern für die es einfacher ist sich das objekt ihrer begierde per mausklick und tastatureingabe auf den schirm zu holen als ihre probleme zu lösen, systematischer unzufriedenheit, existentieller not, ausbeutung von körperlichkeit, sexualisierung von filmischen darstellungen, einsamkeit schaffen den nährboden für seelenfresser und mutanten, die aus neuen medienmüllfluten gedeihen.
so paßt prüderie bestens zu pornographie.
„feuchtgebiete“ von charlotte roche erobert wochenlang die bestsellerlisten.

auf der seite liberty4you finden sie weitere informationen rund um pornografie, prävention, internetfilter, sicherheit und pornografiesucht

in den 80ern hat schon der kinderpsychologe kellerman das sich heutzutage immernoch abspielende mörderische szenario in
einem kriminalroman beschrieben : „when the bough breaks“

ebenso stefano massaron in seinem
kriminalroman von 2005 : „die toten kinder“

es ist durch eine umfrage (zitat aus „im strom der ideen“ erschienen im psychiatrie verlag, seite 70) eindeutig nachgewiesen, daß ein direkter zusammenhang von sexuellem mißbrauch und vergewaltigung zu psychosen besteht.

dieser wird bei der Lektüre von Guido und Michael Grandt: Satanismus- die unterschätzte Gefahr im verhältnis von multipler persönlichkeit, schizophrenie, psychosen, sexuellem mißbrauch, rituellem mißbrauch, systemen von multiplen persönlichkeiten und semantischer konditionierung noch deutlicher .
Im Kapitel 157 gehen die Autoren auf die „Beschaffung von Kindern“ und Kinderhandel ein .
Ebenso im Buch „Ware Kind – Das Buch zum Film“ (Patmos-Verlag, Düsseldorf 1999)

In der Reportage über Satanismus von WILD Germany auf ZDF NEO wird ebenfalls deutlich, wie eine Dissoziation der Persönlichkeit, ein System von vielen Persönlichkeiten in einem Menschen als Schutzmechanismus gegen erlebten Mißbrauch entstehen kann

Und dann David Icke’s schockierende reportagen über verquickungen von pädophilenringen mit machtstrukturen………
nur bei Icke ist das Problem, daß er für einige Leute manchmal zu verrückt rumspinnt, d.h. seine Recherchen enthalten ein hohes Maß an Fantasie, was die Unterwanderung unserer Menschengesellschaft durch reptiloide Shapeshifters betrifft…..

außerdem hat David Icke wiederholt antisemitische Schriften zitiert und arbeitet mit braunen esoterikern und revisionisten wie jo conrad und jan udo holey zusammen, der wegen antisemitischer volksverhetzung angeklagt wurde.

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laut einer studie von optenet bestehen 37 % des webs aus pornographie.
nur seltsamerweise läßt sich nur der diesbezügliche report von 2008 herunterladen, der von 2010 nicht .(?)

jugendschutz.net bearbeitet pro jahr etwas mehr als 5000 von millionen zu bearbeitenden fällen.
das ist gut und schön, aber viel zu wenig.

wie ist es möglich daß internetseiten, die sexuelle gewalt an frauen und jugendlichen zeigen, die über jahrelange gewaltsituationen, abhängigkeitsverhältnisse, human trafficking, erpressung, gefügig machen in die filmproduktion von pornos geraten sind, millionen klicks pro tag erhalten ?????

das fatale ist daß auch das prinzip der antiwerbung (hier innerhalb von vance packard`s „hidden persuaders“ dargestellt) im web immer noch funktioniert.

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gebetsaktion vor einem pornoshop in USA
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ausgehend von der generellen frage des indirekten linkens (linkhaftung) bzw. dem techtelmechtel um wikileaks-links
bis zur netzwerkfahndung im second life

bin ich nach längerer pause mal wieder im blaster gelandet bzw. in
a.blast blog jugendschutz erwachsenenschutz

und lese mir natürlich auch die
interviews mit dem leiter von jugendschutz.net durch.

an anderer stelle ist zu lesen, daß die arbeit von jugendschutz.net teilweise im verborgenen stattfindet bzw. mitarbeiter das licht der öffentlichkeit nicht immer lieben.

zeitungsartikel über die technische problematik der internetfahndung und psychische belastung von netzwerkfahndern

wenn sie in ehrenamtlicher telearbeit bei jugendschutz.net seiten, die offensichtlichen sexuellen mißbrauch enthalten, melden wollen
, und dann erkennen, daß diese seiten ein jahr später immer noch ohne vorschaltseite erreichbar sind anstatt daß die inhalte gelöscht werden, könnte das auch damit zu tun haben, daß die hotline von jugendschutz.net mit einer simplen javascript
„return chkFormular ( )“ abfrage auskommt, die das ins formular eingegebene (nach welchen kriterien?) überprüft und an das common gateway interface (cgi) weitergibt….

das ist leider eine erfahrung daß bei eingangs aufgelisteten adressen gemeldete inhalte jahre später immer noch online sind. das melden bei diversen landesmedienanstalten und jugendschutz-hotlines hat also nur ein kurzes abschwächen des traffics für die konkurrenz zur folge und löst nicht wirklich ein löschen vom server bzw. sperrung per provider aus.

in diesem artikel des AK zensur „kapitulationserklärung gegenüber kinderschändern“ wird anhand von BKA-papieren die inkompetenz vieler diskussionsteilnehmer und organisationen in diesem wirren hin und her belegt, die letztendlich dazu führt, daß kriminelle inhalte weder von vornherein verhindert noch gelöscht, sondern gesperrt werden
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Anmerkung:
bis jetzt ist von sämtlichen URLS in diesem artikel bis jetzt noch fast null echo auf die trackbacks und pingbacks zu spüren….eine größere technische verschwörung ?!
worpress hat auf eine diesbezügliche mail geantwortet : dochdoch, die wurden schon alle getrackbackt und gepingbackt insofern sie das können.(?)
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da ich schon seit einiger zeit vermute, daß auch einige meldungen an Beschwerdestellen unterwegs verlorengehen bzw. nicht ankommen, mal ein beispiel, um dieser vermutung auf den grund zu gehen:

wie läuft so eine meldung an jugendschutz.net im einzelnen ab:

die meldung wird zum beispiel über ca. 12 nodes , also die ersten 5 je nach provider und dann

g-hbf-mz-1.rlp-net.net (217.198.240.102)

g-uni-mz-1.rlp-net.net (217.198.240.66)

g1341-0033-1.rlp-net.net (217.198.241.34)

g1341-0035-1.zdv.uni-mainz.de (134.93.254.10)

mbww-router.zdv.uni-mainz.de (134.93.175.10)

bis zu http://www.jugendschutz.net (134.93.144.222)

oder 134.93.175.20 bzw. juschunet-01.zdv.uni-mainz.de

weitergegeben, um dann
am ort x auf dem campus der uni mainz
anzukommen, also per intranet gleichzeitig in saarstraße 21 und in der wallstraße 11 ?
ziehen die zur zeit jetzt also um ?

ich muß an das MAINZelmännchen aus dem Loriot Film denken. in den 80er Jahren wo ich es das 1.mal sah mußte ich darüber lachen, heute nicht mehr.

wenn man sich klarmacht daß die relativ kleine firma jugendschutz.net nur etwas über 5000 fälle pro jahr von millionen fällen die zu bearbeiten WÄREN erfolgreich abschließt, werden einem die relationen von traffic und künstlicher popularität im internet wieder deutlich…und damit hat es auch zu tun daß die verbesserungen in punkto sicherheit noch zu langsam geschehen….
ein weiterer grund dafür, daß dringend nötige hilfe gebremst wird, ist, daß viele diskussionen am thema des unmittelbaren leids der momentan betroffenen opfer vorbeigehen und sich in wirren debatten z.B. um nebenklauseln des jmstv (oder in USA des obscenity law) verstricken.

die zeitung „welt“ berichtet daß das BKA es nicht schafft, Webseiten mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern schnell zu löschen

und das mißlungene löschen wird hier im odem blog weiter erörtert

aktuelle debatten in USA und mehrere links zu dortigen organisationen auf dem youtube-kanal von pornharms

das blog antipornographyactivist auf wordpress stellt viele links zu organisationen und dokumentationen bereit um die durch pornographie entstandenen schäden auch auf politischer oder rechtlicher ebene zu mildern und verhindern, hier am beispiel einer liste von 101 möglichen gegenmaßnahmen

filtertechnologien gibt es viele, nur das filtern ersetzt nicht das löschen von inhalten, die offensichtlichen sexuellen mißbrauch, vergewaltigung und prostitution minderjähriger, sexuelle gewalt zeigen.

rtalabel ( fragwürdig, unklar von wem gesponsort und welche interessen dahinter )

filtergate

netnanny

cybersentinel

familink

dansguardian

cleaninternet

surfsafely

guardware

identitätsschutz mit verisign ( fragwürdig )

pegi- system von altersempfehlungen für spiele

usk – Prüfung und Alterskennzeichnung von Computerspielen in Deutschland.

in einem kurzen persönlichen gespräch mit herrn friedemann schindler
bei den münchner medientagen 2008
nach einem vortrag , bei dem sowohl herr schindler , KJM mitarbeiterin verena weigand  und landesmedianstalten mitarbeiter als auch eine microsoft expertin referierten,
habe ich festgestellt daß er ein sehr vernünftiger mensch ist der sich schon auskennt.
er hat damals zum beispiel gesagt daß der perkeo scanner fast nichts bringt weil der inhalte nur nach einer vorgegebenen menge einer musterdatenbank abscannt.

meine vorurteile gegenüber jugendschutz.net die auch in
diesem fazit
leicht ideologisch gefärbt und einseitig beschrieben werden haben sich nicht bestätigt.

es fand eine vortragsreihe zum thema internet und web2.0:
„vom piranhabecken zum abenteuerspielplatz“ statt

eine google-abfrage fördert immer noch einiges aus den auf den medientagen thematisierten jugendschutzdiskussionen der vergangenen jahre zutage

in einem älteren eintrag von 2002 weist schindler auch auf die defizite von suchmaschinen hin
____________________
Webseite des FSK- freiwillige selbstkontrolle der filmwirtschaft

BAJ jugendschutz

family online safety institute fosi (auch ehemaliger betreiber des freiwilligen icra-filters)

das Anti-Pornography Activist Blog hält viele informationen, debatten, videos und links zu den problemen bereit, die mit menschenhandel, sextourismus, pornografie im internet, sexindustrie und prostitution zu tun haben

Zu begreifen was ein Staatsvertrag ist ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem Wandel von einem
Piranhabecken Internet zu einem Abenteuerspielplatz Internet in dem sich auch Kinder und Jugendliche sicher bewegen
können. Auch bei den diesjährigen Medientagen in München war bei der Konferenz „Abenteuerspielplatz Internet“
wieder das Argument zu hören, ein Grund warum das deutsche Recht bei ausländischen Providern nicht greife
sei, daß es keine international verbindliche Rechtsnorm gäbe.
Ein Staatsvertrag ist aber eine solche international verbindliche Rechtsnorm !!!!!!
Die Verwirrung unter den Juristen kommt den eiskalten Profitmachern zugute die für Geld über Leichen gehen
und gegen Menschenrechte verstoßen.
Auch das Gefasel von unterschiedlichen kulturellen Werten und einer langen Bearbeitungszeit aufgrund eines aufwändigen Rechtswegs lasse ich mir nicht mehr bieten
in Zeiten wo die Verwertbarkeit nicht mal vor der Menschenwürde haltmacht.
Heuchelei, weil alles ist heutzutage sichtbar und protokollierbar im Netz
Übrigens haben auch Variablen einen Wert.

Das Prinzip Steckdosenkindersicherung (ein Drehmechanismus der verhindert daß Kinder
metallische Gegenstände in die Steckdose stecken können)
könnte als Programm abstrahiert werden.
Notfalls müssen die Filter eben in die Hardware oder ins Betriebssystem rein (sind sie da nicht schon?)
Aber Filter sind längst nicht alles, Filter haben eine begrenzte wirksamkeit und lücken. Sperren bringt nix, die gefährlichen seiten müssen gelöscht und die täter zur rechenschaft gezogen werden.

ebenso zu erwähnen wären hier noch evaluation, whitelists und blacklists, underblocking und false positives

das gesetz das die rechtslage international eineindeutig festschreibt:
artikel 5 jmstv
antikletterscheibeauf dieser skizze sehen sie eine plexiglasscheibe auf einer leiter, die verhindert daß kinder auf die leiter klettern können

berichte über die durchführung des staatsvertrags über den schutz der menschenwürde

netzpolitik.org : Jugendmedienschutz: Und, wie geht’s weiter?

das medienpädagogik praxisblog über jugendschutz

medienpädagogik praxisblog / jmstv-kritik und forderungen teil 1

medienpädagogik praxisblog / strategien für einen akzeptablen jugendmedienschutz teil 2

medienpädagogik praxisblog /strategien für einen akzeptablen jugendmedienschutz teil 3

das war bis jetzt einfach eine ziemlich ungegliederte stoffsammlung
zu einem sehr umfangreichen und bestimmt nicht leicht zu bearbeitenden thema.
um im sinne eines guten, also möglichst objektiven journalismus ranzugehen,
müßte mensch das thema natürlich aus der perspektive der opfer betrachten,
organisationen wie
prävention.org
zu wort kommen lassen, aber noch viel mehr.
es soll ja pädagogisch sinnvoll sein, d.h. es bringt wenig sich moralisch anklagend feindbilder zu erfinden,
den unliebsamen details der gesellschaftlichen tabuzonen aus dem weg zu gehen,
die bekannten sündenböcke reagierend zu behandeln.

jemand der sich wirklich fundiert mit diesem anstrengenden thema beschäftigen will, muß auch mal unkonventionell denken und ständig überprüfen ob er einseitig und oberflächlich der massenmedialen meinung folgt oder dem ständigen stressigen und nervigen realitätsschock überhaupt noch gewachsen ist.

obscenitycrimes

inhope

internet watch foundation

virtual global task force

kjm

selbstverpflichtung verantwortlichkeit
aus der sicht der adultseitenbetreiber auch mal interessant (s.oben) die perspektiven zu wechseln
und sich in solche leute ab und zu mal reinzuversetzen um bescheid zu wissen.

artikel von anbieterseite von adult-inhalten : jaginforum zu avs-kjm diskussionen

heftige kritik an dem buch „a billion wicked thoughts“, das pornografie im web viel zu positiv darstellt und längere diskussion in den kommentaren zu diesem blogartikel

hier kommen Sie zu der vom bundesamt für sicherheit in der Informationstechnik empfohlene beschwerdestelle

versuchen daran mitzugestalten können sie ja mal.
gefahrenproblematik – tips vom BSI
(im BSI arbeiten übrigens auch leute mit ahnung das schließe ich aus ihrer etwas dürftigen aber dennoch höflichen und freundlichen mail-antwort (ich freue mich riesig daß sie überhaupt geantwortet haben was in zeiten von pflichtmäßigen lesebestätigungen an jeder mail gar nicht so selbverständlich ist )
auf meinen versuch, jugendschutz.net als scheinfirma anzuprangern:

Das BSI ist hautsächlich zum Thema IT-Sicherheit beratend tätig. Vor diesem Hintergrund können Sie sich immer an uns wenden. Um möglichst eine breite Wirkung zu erzielen formulieren wir Hinweise möglichst allgemeingültig und universell anwendbar.

Informationen zum Kinderschutz des BSI

Zum Thema Kinderpornographie gibt es folgenden Artikel von Heise

Ebenso hat der Verband „Deutschland sicher im Netz“ eine
neue Beschwerdestelle im Internet eingerichtet, bei
der Nutzer illegale Angebote im Netz schnell und
unbürokratisch melden können. Bei der
http://www.internet-beschwerdestelle.de können
Anwender E-Mails mit verdächtigen Inhalten angeben,
die von Rechtsexperten geprüft werden. In
Verdachtsfällen werden dann entsprechende
Maßnahmen ergriffen.

Sollten Sie mit der Situation zur Behandlung solcher Fälle unzufrieden sein so können Sie versuchen auf die Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Der einfachste Weg dazu ist die Kontaktaufnahme mit dem Bundestagabgeordneten der für Ihren Wahlkreises zuständig ist. Das BSI jedenfalls ist an der Regulierung nicht beteiligt und darf darauf null Einfluss nehmen.

 

wird das internet ausgeschildert ?

dieser film versucht eine grafische annäherung an das was sich im ausgeschilderten web abspielen könnte und kritisiert die schilderdebatte an ihrem momentanen punkt

wirkung von schildern als visualisierte texte, symbole, icons, logos, also leicht verständliche zeichen in kurzform
auf analphabeten, tiere und leute die nicht lesen wollen:

-die badenden enten ignorieren das schild vor dem badesee „kein badesee, verletzungsgefahr durch verunreinigung und einbauten“
-die schwarzen aufkleber auf fensterscheiben verhindern daß vögel den sich im fensterglas spiegelnden himmel für den himmel selber halten und ins fenster fliegen

-psychologie der schilder ähnlich wie die inschrift auf dem tor zur hölle in dantes göttlicher komödie oder einen satz wie „WER NOCH EINEM EINZIGEN LEBEWESEN SCHMERZEN ZUFÜGT KRIEGT ÄRGER MIT WÜRMERN “

sätze die
die meisten davon abhalten sollen überhaupt erst reinzugehen und somit ihren zweck erfüllen:

viele sexistische seiten haben nicht mal eine einfache vorschaltseite. (von wegen stopschilder…..)
oft gibt es einen pro-forma filterbutton zum simplen ein/ausklicken
oder eine altersabfrage.
auch die technik der vorschaltseiten muß noch verbessert werden.(bzw. s. oben : löschen von kriminellen inhalten anstatt sie zu sperren)

weitere links zu organisationen, die sich um kinderschutz, frauenrechte, menschenrechte, hilfe bei sexueller ausbeutung, trafficking, menschenhandel
kümmern:


ECPAT is a network of organizations and individuals working together for the elimination of child prostitution, child pornography and trafficking of children for sexual purposes.

KOK- Bundesweiter Koordinierungskreis
gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.

mission freedom – Leben in Freiheit für Frauen aus Menschenhandel und Zwangsprostitution

Wildwasser Berlin – Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen

weisser ring

TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt

hookers for jesus

hydra -treffpunkt und beratung für prostituierte

Mimikry – Beratungsstelle für anschaffende Frauen in München (die ab und zu auch Freier berät, die sich in eine Sexarbeiterin verliebt haben)

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Prostitution in München

KOK e.V.


Der Verein SOLWODI hilft Frauen, die als Opfer von Menschenhändlern, Sextouristen und Heiratsvermittlern nach Deutschland gekommen sind. SOLWODI kümmert sich um Migrantinnen, sowohl illegale wie auch legale, die Opfer von Menschenhandel geworden sind.


Die Fachberatungsstelle JADWIGA setzt sich für die Rechte der Opfer von Frauenhandel ein. Sie bietet umfassende Unterstützung und Hilfen für die Betroffenen in Krisensituationen an.

kampagne stoppt zwangsprostitution

Ausstellung 2009 im Münchner Rathaus mit orten, bildern und debatten der migration crossingmunich.org: wenn das thema frauenhandel die debatte über migration bestimmt, werden sinnvolle diskussionen verhindert und migration verhindert

in dem beitrag (als .pdf datei) „zwang und selbstbestimmung“ des hinterland magazins wird versucht, jenseits eines simplen Verelendungsdiskurses
Sexarbeit nicht isoliert, sondern als Teil eines gan-
zen Spektrums von prekarisierter, feminisierter,
migrantischer Arbeit zu sehen und den Aspekt der Viktimisierung zu untersuchen. oft wird Sexarbeit pauschal als Zwangsprostitution verstanden obwohl das nicht so ist.

Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

ergebnisse der suchfunktion nach „menschenhandel“ auf der seite des bundesinnenministeriums


Härteres Vorgehen gegen Menschenhandel forderte jüngst die OSZE. In vielen Ländern ist das Thema tabu, Hilfe für die Opfer gibt es kaum. „Fokus Ost-Südost“ der Deutschen Welle zeigt Beispiele aus Zentralasien, Aserbaidschan und Osteuropa.


Als ein sehr einzigartiges Projekt füllt „Ex Oriente Lux“ eine Lücke – denn wir wollen hier Erfahrungsberichte aus erster Hand sammeln – Zeugenaussagen der Opfer, aber auch der Täter. „Ex Oriente Lux“ ist aktiv für diverse Nichtregierungsorganisationen (NGOs) tätig, die es sich zum Ziel gemacht haben, Opfern der Zwangsprostitution zu helfen.


Wie fühlt man sich als Opfer von Menschenhandel? Wie erkennt man, dass Menschenhandel vorliegt? Menschenhandel in Tschechien und in der Welt. Diese und weitere Themen sind Gegenstand der neuen Webseite „Gemeinsam gegen Menschenhandel“, eine Aufklärungskampagne der IOM (Internationale Organisation für Migration), La Strada und der Caritas der Erzdiözese Prag – Projekt Magdala.


IOM is committed to the principle that humane and orderly migration benefits migrants and society. After half a century of worldwide operational experience, IOM has become the leading international organization working with migrants and governments to provide humane responses to migration challenges. The partners of IOM span a wide range of international and non-governmental organizations.

Unstoppable Redeemer, blog by Iana Matei


La Strada focuses on prevention of traffic in women, support of victims of traffic in women, influencing legislation and disseminating information on this issue. La Strada regards traffic in women as a crucial human rights issue and thus, as a violation of women´s rights. La Strada is an international program that operates in the Netherlands, Poland, Bulgaria, Czechia, Macedonia, Moldova, Bosnia & Herzegovina, Belarus and Ukraine.


Seite des Europarates

hrw traffcamp

amnestyforwomen

Seit Mai 2004 unterstützt TERRE DES FEMMES ein Projekt der Deutsch-Afghanistan-Initiative (DAI) in Freiburg Im Dorf Shahrak in Westafghanistan wurde ein Frauenzentrum eingerichtet, in dem Frauen an Näh- und Alphabetisierungskursen teilnehmen können. So erhalten sie die Möglichkeit ihren Lebensunterhalt mit qualifizierter Arbeit zu sichern.

XXXchurch

rodedraad

renovabis

böckler stiftung

ccoo

mensenhandel.nl

2010 report on trafficking in romania by usaembassy.gov

ilo / projects against trafficking

salvaticopiii

traffickingproject.org

fundatiaconexiuni.ro

aidrom.ro

blinn.nl

free for life international

sophie

sexworker.at

Eine Plattform zu Themen der Sexualität, Pornographie- und Sexabhängigkeit und Kinderschutz

sexworkeurope

ausstellung über sexarbeit

sexworkersartshow

notizblog: zwangsprostitution in deutschland

queer-o-mat : Achtung Menschenrechtsverletzung: Menschenhandel zum Zweck der Prostitution

criminologia : Menschenhandel und Zwangsprostitution in Rumänien

neon: Import/Export : Ein schreckliches Geschäft: MENSCHENHANDEL. Die Opfer, meistens junge Frauen aus Osteuropa werden in westlichen Ländern in die Prostitution gezwungen

rp-online: menschenhandel in deutschland nimmt zu

bericht auf dradio über das Buch „Sklaverei“ der mexikanischen Journalistin, Feministin und Menschenrechtsaktivistin Lydia Cacho

netzwerk gegen menschenhandel im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland

NGO coalition to adress (sexual) exploitation of children in cambodia

frau schewe gerigk
……………………………………………………………………

und wie sieht es mit der arbeit der netzwerkfahnder aus:
nutzen sie alle mittel um im verdachtsfall umfassend und genau ermitteln zu können?
es kommt einem so vor als ob die technischen experten immer nur bis zu einem bestimmten punkt kommen würden weil es wenige von ihnen gibt, auch wenn die mittel, um beweise zu bekommen, seit jahrzehnten weiterentwickelt werden.
(beispielsweise elektronische hausdurchsuchung, tempest/van eck phreaking, telefonüberwachung, exploits oder less-than-zero-day-exploits (unbekannte hintertürchen in programmen), hacking, verdeckte observation usw.)

veraltetes interview von 2002 mit einem netzwerkfahnder
(c) copyright bayrischer rundfunk
BR-ONLINE | Das Online-Angebot des Bayerischen Rundfunks
Sendung vom 15.10.2002
Albert Bischeltsrieder
Bayerisches Landeskriminalamt Leiter Fahndung

im Gespräch mit Jörg Paas
Paas: Willkommen bei Alpha-Forum. Es ist eine wahre Fundgrube, ein
wunderbares Werkzeug, das die Arbeit erleichtern, Vergnügen bereiten
oder auch unterhalten kann: Man kann aber auch viel Schlimmes anrichten
im World Wide Web, im Internet, im weltweiten Netz der
Datenkommunikation. Über Verbrechen im Internet oder überhaupt in
Datennetzen wollen wir heute sprechen. Ich begrüße dazu hier bei uns im
Studio Herrn Albert Bischeltsrieder: Er ist Leiter des Dezernats Fahndung
beim Bayerischen Landeskriminalamt. Grüß Gott, Herr Bischeltsrieder.
Bischeltsrieder: Grüß Gott, Herr Paas.
Paas: Immer mehr Menschen auch in Deutschlang gehen online und sind ganz
begeistert vom Internet. Das Internet findet also immer mehr Verbreitung.
Viele Menschen sind sich aber vermutlich der Gefahren oder der kriminellen
Energien, die es darin auch gibt, überhaupt nicht bewusst. Bei Ihnen ist das
ganz anders, denn Sie forschen genau danach. Sie machen den ganzen
Tag nichts anderes, als Computerkriminalität zu bekämpfen. Ist das Internet
somit für Sie inzwischen zu einem Ausbund des Bösen geworden?
Bischeltsrieder: Nein, auf gar keinen Fall. Man muss zunächst einmal Folgendes festhalten.
Das Internet ist ein Medium, das eine ungeheure Fülle an Möglichkeiten
bietet. Aus einer Industriegesellschaft wie der Bundesrepublik ist das
Internet meiner Meinung nach auch überhaupt nicht mehr wegzudenken.
Das, was sich im Internet abspielt, ist für die Masse der Bevölkerung etwas
Positives. Leider Gottes gibt es aber auch einige Schatten in dieser neuen
Welt, in dieser virtuellen Welt: Es kann nämlich auch von Kriminellen als
Medium genutzt werden.
Paas: Was verändert denn das Internet? Worin besteht die neue Qualität, die
dadurch hinzugekommen ist?
Bischeltsrieder: Eine neue Qualität ist auf jeden Fall die weltweite Verfügbarkeit der Inhalte.
Eine neue Qualität ist sicherlich auch die Möglichkeit, einige Dinge
anonymer zu machen, als das in der realen Welt möglich wäre.
Paas: Kann man denn die beiden Begriffe „Internet“ und „Datenkommunikation“
eigentlich so ohne Weiteres gleichsetzen?
Bischeltsrieder: Internet und Datenkommunikation kann man sicherlich nicht so ohne
Weiteres eins zu eins gleichsetzen. Wir fanden nämlich ohne irgendeine
Einschränkung in allen Datennetzen, also auch in den Onlinediensten. Das
Internet ist sicherlich der wesentlichste Teil dieser Datenkommunikation,
aber eben dennoch nur ein Teil davon.
Paas: Jedenfalls passiert in diesem Netz, wie immer wir es auch nennen wollen,
so viel, dass das Landeskriminalamt eine eigene Spezialdienststelle
eingerichtet hat, und zwar zur “anlassunabhängigen Fahndung im Internet
und den Onlinediensten“ heißt das ganz genau. Seit wann gibt es diese
Dienststelle, wie viele Menschen arbeiten dort und wie sieht Ihr Arbeitsplatz
konkret aus?
Bischeltsrieder: Wir haben vor sieben Jahren begonnen, das Internet als Raum für
Kriminalität nicht nur zu entdecken, sondern ganz konkret darin zu fahnden.
Die bisherigen Ergebnisse haben uns auch Recht gegeben: Das ist ein
Raum, den man sicherlich auch weiterhin polizeilich aufmerksam
beobachten muss. Wir haben zurzeit in Bayern dafür sieben hauptamtliche
Kräfte und eine Angestellte.
Paas: Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Bischeltsrieder: Eigentlich wie ein normaler Büroarbeitsplatz auch. Wir haben zwar ein z. T.
etwas teureres Equipment, denn wir müssen natürlich schauen, dass wir
technisch auf dem neuesten Stand bleiben, aber im Grunde genommen
findet man an unseren Arbeitsplätzen auch nur Bildschirme, Computer,
Drucker, Scanner usw. Das ist also doch das ganz übliche Equipment eines
Büros.
Paas: Das heißt, es gibt dort sieben Beamte für alles, was da in Bayern auf dem
Gebiet der Onlinesysteme an kriminellen Machenschaften passiert. Diese
Leute überwachen das, kontrollieren und untersuchen das alles – bzw.
versuchen das zumindest zu tun. Diese Leute sitzen also den ganzen Tag
vor dem Computer.
Bischeltsrieder: Im Prinzip ja. Das sind, ich möchte das noch einmal betonen,
Fahndungsbeamte: Das heißt, wir haben natürlich eine Vielzahl von
Kollegen, die in der Ermittlungsarbeit konkrete Sachverhalte, bei denen das
Netz eine konkrete Rolle spielt oder gespielt hat, aufarbeiten. Die praktische
Ermittlungsarbeit ist freilich nicht unser Part: Wir sind, wenn Sie so wollen, in
erster Linie als Fahnder gefordert. Wir suchen nach bestimmten strafbaren
Inhalten: Wenn wir diese strafbaren Inhalte gefunden haben, dann gehen
sie von uns zur entsprechenden Spezialdienststelle zur weiteren
Bearbeitung.
Paas: Darauf kommen wir nachher noch im Detail zu sprechen. Zunächst einmal
aber würde mich interessieren, wie Sie eigentlich zu dieser Aufgabe
gekommen sind. Sie sind ja ursprünglich gar kein Polizist gewesen. Ich
glaube, Sie haben doch zunächst einmal eine Ausbildung als Kaufmann
gemacht.
Bischeltsrieder: Das ist richtig, ich habe zunächst einmal eine berufliche Ausbildung als
Kaufmann gemacht, das war damals bei der Firma VEBA. Danach erst bin
ich zur Polizei gewechselt.
Paas: Warum?
Bischeltsrieder: Das ist eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage. Aber ich glaube,
der tiefere Grund hat sicherlich darin gelegen, dass mir diese Tätigkeit im
kaufmännischen Bereich einfach nicht genügt hat. Alleine die Vorstellung,
mein restliches Leben mit dem Kauf und Verkauf von Gütern zu verbringen,
war mir einfach zu wenig.
Paas: Da hätte es natürlich auch noch viele andere Möglichkeiten gegeben.
Bischeltsrieder: Selbstverständlich, aber ich habe mich eben für die Polizei entschieden.
Paas: Sie kamen dann vermutlich erst einmal zur Bereitschaftspolizei.
Bischeltsrieder: Ich habe damals die ganz normale Einheitsausbildung gemacht: d. h.
Bereitschaftspolizei, Einsatz im geschlossenen Verband, Verkehrsdienst,
Streifendienst, Schichtdienst usw. Ich habe also die übliche Polizeilaufbahn
durchlaufen.
Paas: Sie sind also auch in Uniform auf der Straße Streife gelaufen?
Bischeltsrieder: Natürlich habe ich das auch gemacht.
Paas: Danach ging es dann aber ab zur Kripo.
Bischeltsrieder: Ja, ich wechselte dann zur Kriminalpolizei. Ich war in Oberbayern zunächst
einmal im Dezernat „Tötung“ tätig. Danach bin ich dann so allmählich in das
Metier hineingekommen, das mir eigentlich von Anfang an so ein bisschen
vorgeschwebt hatte: nämlich in den Bereich, der sich mit der Bearbeitung
von Wirtschaftsdelikten befasst. Dies war dann gleichzeitig mit meinem
Wechsel zum Landeskriminalamt verbunden.
Paas: Was hat Sie denn daran gereizt?
Bischeltsrieder: Zum Teil natürlich auch, dass ich da eine gewisse berufliche Vorbildung
hatte. Von daher habe ich mir vielleicht doch etwas leichter getan, den einen
oder anderen Sachverhalt zu bearbeiten. Ein anderer Grund war sicher,
weil ich das nach wie vor für ein ungeheuer spannendes Thema halte.
Paas: Von der Wirtschaftskriminalität führte Sie dann der Weg hin zu den
Datennetzen. Was war das für ein Sprung?
Bischeltsrieder: Ein Teil der Wirtschaftskriminalität bezog sich auch auf bestimme
Nutzungen von Computern: z. T. für betrügerische Handlungen, z. T. im
Rahmen von Konkursdelikten usw. Das war schon ein bisschen Neuland
für mich, aber das hat mich dennoch sehr stark interessiert. Wir haben
damals in Bayern bereits begonnen, diesem Part „Computerkriminalität“
etwas mehr Augenmerk zu schenken.
Paas: Heute machen Sie also Fahndung in Datennetzen. Auf das Wort
„Fahndung“ legen Sie großen Wert: Was heißt das denn eigentlich?
Bischeltsrieder: Das ist die gezielte und konkrete Suche. Das heißt, wir suchen im Netz
nach strafbaren Inhalten. Ein bisschen ist das vergleichbar mit dem
klassischen Streifendienst auf der Straße: Wenn zwei Beamte zu Fuß durch
die Stadt gehen und dabei hören, dass irgendwo eine Schaufensterscheibe
klirrt, dann schauen sie natürlich sofort nach, was da los ist. So in etwa
muss man sich unsere Arbeit als Fahnder im virtuellen Netz vorstellen. Die
Ermittlungsbeamten arbeiten hingegen erst dann, wenn es einen konkreten
Tatverdacht gibt. Das heißt, sobald wir auf einen Sachverhalt gestoßen
sind, wird dieser Sachverhalt in einem so genannten „ersten Zugriff“ – das
ist ein Fachbegriff – beweiserheblich gesichert und an die Fachdienststelle
weitergegeben.
Paas: Jetzt frage ich mich natürlich, wann Sie im Computer, in den Datennetzen
eine Schaufensterscheibe klirren hören. Wie machen Sie das?
Bischeltsrieder: Das ist natürlich nur in einem übertragenen Sinne zu verstehen. Wir hören
keine Schaufensterscheiben klirren, sondern wir stoßen auf bestimmte
Sachverhalte, bestimmte Netzangebote, die sehr verdächtig klingen. Um
mal ganz konkret ein Beispiel aufzugreifen, das uns auch zeigt, dass es in
Datennetzen keine Grenzen mehr gibt für Kriminalität, Folgendes: Unsere
russischen Kollegen haben vor einigen Monaten einen Sachverhalt
aufgespürt, bei dem jemand anbot, er würde Sterbehilfe ohne Einwilligung
des Betroffenen leisten. Es hat sich dann herausgestellt, dass das
tatsächlich der Versuch eines Auftragsmörders war, an Aufträge
heranzukommen. Diese Person ist also aus dem Verkehr gezogen worden.
Das ist, wenn Sie so wollen, in einem übertragenen Sinne die klirrende
Schaufensterscheibe.
Paas: Haben Sie das zufällig gefunden?
Bischeltsrieder: Das haben nicht wir gefunden, das haben unsere russischen Kollegen
gefunden. Wir finden bei uns aber ebenfalls ähnliche Sachverhalte.
Paas: Was machen Sie dann in so einem Fall?
Bischeltsrieder: Wir versuchen erst einmal herauszubekommen, wer der Verantwortliche ist.
Wir versuchen auch herauszubekommen, wo sich das Ganze abspielt.
Damit stoßen wir aber auch schon auf eine der ersten massiven
Besonderheiten des Internet: Dieser Ort kann nämlich in der Nachbarschaft
wie meinetwegen in Freising oder in Fürstenfeldbruck sein, er kann auch in
Hamburg sein, er kann aber auch auf Sri Lanka oder in Japan sein.
Paas: Wir kommen auf dieses Beispiel später vermutlich noch einmal zurück. Um
aber erst einmal eine Art von Überblick zu geben, würde ich Sie gerne
fragen, welche Art von Delikt Sie eigentlich am meisten beschäftigt.
Bischeltsrieder: Das ist etwas, das mich als ehemaligen Wirtschaftssachbearbeiter schon
einigermaßen erstaunt hat, aber das Netz hat sich heute in eine Richtung
entwickelt, die noch vor ein paar Jahren so nicht absehbar gewesen ist: Es
hat sich nämlich ganz stark in Richtung der Verbreitung von verbotener
Pornographie entwickelt. Hier geht es in erster Linie um
Kinderpornographie.
Paas: Was heißt das konkret?
Bischeltsrieder: Das heißt, dass über 70 Prozent der Sachverhalte, die wir im Netz
aufdecken, mit Kinderpornographie im Zusammenhang stehen.
Paas: Das sind ja nicht irgendwie normale Photos von Kindern, die da ins Internet
gestellt werden; das sind ja stattdessen oft ganz, ganz schlimme Sachen.
Bischeltsrieder: Das ist wirklich sehr viel Schlimmeres. Hinter diesem Wort
„Kinderpornographie“ verbirgt sich auch keine lässliche Sünde oder
irgendein Bagatelldelikt, sondern der Missbrauch von Kindern. Und das ist
meiner Meinung nach Gewaltkriminalität in seiner übelsten und
scheußlichsten Form.
Paas: Für alle, die nun gar keine Ahnung haben, weil sie möglicherweise noch nie
mit einem Computer umgegangen sind: Wie funktioniert das eigentlich? Da
kann man sich also auf dem Computer Bilder ansehen? Diese Bilder kann
man sich dann aber auch herunterladen. Können Sie uns ein wenig
erklären, wie das alles funktioniert, damit unsere Zuschauer eine kleine
Ahnung davon bekommen?
Bischeltsrieder: Das funktioniert auf unterschiedlichste Art und Weise. Das Internet ist ja
zum einen auch ein Kontaktmedium, also eine Art von gigantischem
internationalen schwarzen Brett, auf dem bzw. in dem man annoncieren
kann. Man inseriert dort, wenn man z. B. entsprechendes Material hat und
Abnehmer sucht oder wenn man Gleichgesinnte sucht, mit denen man das
Material tauschen kann bzw. denen man dieses Material verkaufen kann.
Das ist eine der Möglichkeiten des Internet. Die zweite Möglichkeit, die das
Netz nun zunehmend besser bietet, weil das Netz immer schneller und
technisch immer ausgereifter wird, ist der so genannte unmittelbare
Download von Bildern oder auch Videos. Noch vor einigen Jahren wäre das
viel zu teuer gewesen. Damals waren also diese so genannten
Kontaktanzeigen der zentrale Punkt. Heute kann man hingegen die Bilder,
um die es geht, unmittelbar aus dem Netz beziehen.
Paas: Wir können und wollen solche Bilder nicht zeigen, um uns aber eine
Vorstellung davon machen zu können, würde ich sie dennoch bitten, uns
ein wenig konkreter darüber aufzuklären, welche Art von Bildern da ins Netz
gestellt werden. Was müssen Sie sich dort also gelegentlich alles ansehen?
Bischeltsrieder: Wie gesagt, da geht es um Gewaltkriminalität in seiner wohl scheußlichsten
Ausprägung, nämlich um den Missbrauch von Kinder und leider auch von
Kleinstkindern. Hier sind der „Phantasie“ wirklich überhaupt keine Grenzen
gesetzt. Wir haben bei uns Kollegen, die aus dem Tötungsbereich kommen
und die daher wirklich einiges gewohnt sind, aber wir haben da im Netz z. T.
Bilder gefunden, von denen diese Kollegen sagen müssen, dass sie so
etwas Schreckliches noch nie gesehen haben.
Paas: Das stelle ich mir wirklich ziemlich schrecklich vor.
Bischeltsrieder: Das ist es in der Tat.
Paas: Wie geht man damit um?
Bischeltsrieder: Das ist eine gute Frage. Zunächst einmal ist es so, dass es bei uns das
Prinzip der Freiwilligkeit gibt. Wer bei uns arbeitet, macht das von sich aus,
weil das sein Berufswunsch innerhalb der Polizei ist. Das halte ich für sehr
wichtig. Denn das gewährleistet schon mal eine sehr starke Motivation,
auch mit Dingen umzugehen, die weniger schön sind. Der zweite Punkt ist,
dass die Polizeiarbeit natürlich allgemein viele Facetten bietet, die einem
Normalsterblichen nur schwer zumutbar wären. Denken Sie nur mal an die
Kollegen des Verkehrsdienstes, die Unfälle aufnehmen müssen: Auch sie
haben nicht immer mit sehr angenehmen Bildern zu tun. Der dritte Part ist,
dass wir natürlich auch versuchen, das Ganze für die Kolleginnen und
Kollegen ein bisschen auszugleichen. In erster Linie geschieht dies durch
die täglichen Gesprächsrunden. Die Teilnehmer werden dabei wirklich
animiert, darüber auch zu sprechen, was sie gesehen haben, sodass sie
diese Dinge nicht in sich hineinfressen. Wir versuchen nun auch das Ganze
über neu angebotene Seminare des psychologischen Dienstes wenigstens
wieder ein bisschen auszugleichen.
Paas: Muss man sich das wirklich so vorstellen, dass da Beamte den ganzen Tag
und die ganze Woche über vor dem Bildschirm sitzen und sich diese Bilder
anschauen, zu denen sie meinetwegen Hinweise aus der Bevölkerung
erhalten haben? Dass sie dann diese Bilder im Netz suchen und dabei all
diese grässlichen Bilder über sich ergehen lassen müssen?
Bischeltsrieder: Nein, die Arbeit ist schon ein bisschen vielfältiger. Die Kollegen sitzen
natürlich nicht acht Stunden am Tag ausschließlich am PC. Das wäre so ja
auch gar nicht möglich. Sie machen also auch Telefondienst, unterhalten
sich mit Kollegen oder fahren in einzelnen Fällen auch mal raus, um dort
ganz konkret mit sachbearbeitenden Dienststellen zu sprechen. Es kann
aber auch sein, dass sie noch ganz konkret in ein Ermittlungsverfahren
eingebunden sind. Das ist vor allem dann der Fall, wenn so eine Übergabe
an die sachbearbeitende Dienststelle nicht so einfach möglich ist. Wir leisten
also auch all das an Beratungstätigkeit, was uns möglich ist. Insofern sitzen
also die Kollegen nicht ohne Unterbrechung am Bildschirm. Das wäre
wirklich nicht machbar. Aber es stimmt schon, einen sehr großen Anteil an
der täglichen Arbeit macht in der Tat die konkrete Fahndungsarbeit am
Bildschirm aus.
Paas: Das verfolgt einen doch vermutlich auch noch bis nach Hause? Oder kann
man das alles nach Dienstschluss abstreifen und sich sagen, „So, bis
hierhin geht mein Beruf und dann mache ich einfach die Türe zu und dann
ist Schluss, dann versuche ich einfach nicht mehr daran zu denken“?
Bischeltsrieder: Das hängt von den einzelnen Personen ab, denn der Umgang damit ist
individuell wirklich sehr unterschiedlich. Es gibt Kollegen, die können
abschalten oder die zumindest sagen, dass sie das können. Es gibt aber
auch andere, die ihren Beruf immer mitnehmen: Die müssen damit aber
auch irgendwie fertig werden.
Paas: Wie ist das in Ihrem Fall?
Bischeltsrieder: Bei mir persönlich hat der Beruf im Privatleben überhaupt nichts verloren.
Ich vermeide es also nach Möglichkeit, darüber überhaupt nur zu sprechen.
Paas: Ihre Frau fragt also nicht weiter nach: Dieses Thema wird lieber außen vor
gelassen.
Bischeltsrieder: Meine Frau fragt schon gelegentlich nach, aber ich bin dann meistens
etwas einsilbig.
Paas: Träumen Sie manchmal davon?
Bischeltsrieder: Das ist mir zwar auch schon passiert, aber das ist doch relativ selten.
Paas: Wie lange, glauben Sie, kann man denn so eine Tätigkeit überhaupt
machen?
Bischeltsrieder: Auch das ist nur ganz schwer zu sagen. Wir haben z. B. erst vor kurzem
einen Kollegen herausgelöst, der fünf Jahre bei uns gewesen ist und der all
die Jahre sehr engagiert mitgearbeitet hat. Er hat plötzlich von einem Tag
auf den anderen gesagt, dass er das nicht mehr machen könne: „Ich kann
nicht mehr, das ist mir zu viel geworden!“ Wir haben dann zugesehen, dass
er möglichst bald eine andere Verwendung im Haus bekommen hat. Er ist
nun aber in der Zwischenzeit bei einer ganz anderen Dienststelle.
Paas: Sie und Ihre Kollegen müssen also versuchen, diese Seiten, diese Bilder im
Internet zu finden. Sie müssen versuchen herauszufinden, wer sie
zugänglich gemacht hat. Und Sie müssen diese Seiten nach Möglichkeit
dann auch sperren.
Bischeltsrieder: Richtig, das gehört alles zu unserem Aufgabenspektrum mit hinzu. Sobald
wir die Beweissicherung gemacht haben und wissen, wer der
Verantwortliche ist, wird von uns auch eine Sperrung veranlasst.
Paas: Wo kommen diese Bilder her? Wer macht so etwas?
Bischeltsrieder: Das ist sehr unterschiedlich. Da gibt es zunächst diesen „klassischen“
Tauschhandel. Das ist der Austausch von Bildern unter Gleichgesinnten,
also so genannten Pädophilen: Denen geht es nicht darum, diese Bilder in
irgendeiner Form zu vermarkten, also irgendwie einen finanziellen Gewinn
daraus zu ziehen. Ihnen geht es vielmehr darum, diese Bilder mit anderen
zu tauschen. Das hört sich für einen Außenstehenden zwar völlig
unverständlich an, aber das ist für viele tatsächlich eine Triebfeder. Wir
hatten schon Täter, bei denen eine so unglaubliche große Menge an
Bildern sichergestellt werden, dass diese Täter sie in ihrem ganzen Leben
unmöglich alle hätten anschauen können. Das ging in die Hunderttausende
von Bildern. Es war also eigentlich völlig unsinnig, diese Mengen zu
sammeln, dennoch hatten diese Täter darin ihre “Erfüllung” gefunden: Es
ging ihnen darum, derartige Bilder einfach nur zu besitzen.
Paas: Wie sehen andere Motive aus?
Bischeltsrieder: Das war, wie gesagt, dieser „klassische“ Tauschring der Pädophilen. Es gibt
auf diesem Gebiet aber selbstverständlich auch die gewerbsmäßigen
Kriminellen, die das Ganze gegen Entgeld ins Netz stellen. Auch das ist
eine der Spielarten auf diesem Gebiet. Gott sei Dank ist das aber nur eine
relativ seltene Spielart. Es gibt auch noch völlig andere Motive, das geht bis
hin zum Ausprobieren: Da kann man z. T. fast von jugendlichem Leichtsinn
sprechen, weil da mit dem Feuer gespielt und geschaut wird, wie weit man
eigentlich gehen kann.
Paas: Ich habe in einem Zeitungsartikel gelesen, dass der Tausch oder Erwerb
von Kinderpornographie sei ein Massendelikt. Alleine in Deutschland, so
schätzt man, stöbern Nacht für Nacht etwa 10000 Männer im Netz nach
solchem Material. Ist das eine Größenordnung, von der Sie auch
ausgehen?
Bischeltsrieder: Das ist eine Größenordnung, von der man ausgehen kann. Aber mit dem
Begriff „Massendelikt“ wäre ich doch etwas vorsichtiger. Ich bin nach wie
vor der Meinung, dass es zwar eine große Zahl von Personen gibt, die mit
dieser kriminellen Veranlagung im Netz anzutreffen sind, aber von einem
regelrechten Massenphänomen würde ich hier dennoch nicht sprechen
wollen.
Paas: Wie viele Fälle decken Sie denn auf in Bayern pro Jahr?
Bischeltsrieder: Man kann eben nicht sagen, dass wir „in Bayern“ Fälle aufdecken. Wir
decken eben vorwiegend im Netz auf: Und wo sich dann letztlich das
Ganze abspielt, ist der zweite Schritt. Das ist auch mit ein organisatorisches
Problem unserer Dienststelle, wie ich ehrlich zugeben muss. Wir hatten im
letzten Jahr etwas über 700 Verdachtsfälle, im Jahr davor hatten wir in etwa
die gleiche Größenordnung. So zwischen 500 und 700 Verdachtsfälle pro
Jahr laufen also bei unserer Dienststelle auf.
Paas: Sie haben mit Recht gesagt, dass „in Bayern“ zu sagen eigentlich Unsinn
sei, weil Sie ja oft gar nicht wissen, wo derjenige sitzt, der diese Dinge ins
Netzt gestellt hat. Oder kann man das doch erkennen?
Bischeltsrieder: Von Verdachtsfällen sprechen wir eigentlich nur dann, wenn die Sache
bereits konkretisiert ist. Wir haben also zunächst einmal eine Vielzahl von
Vorgängen, die bei uns geprüft werden. Dazu gehören auch die Hinweise,
die wir von außen bekommen und die nicht zu einem Verdachtsfall führen.
Damit ein Verdachtsfall vorliegt, muss zuerst folgende Frage beantwortet
werden: Ist ein Straftatbestand verwirklicht? Die zweite Feststellung ist,
diesen Straftatbestand dann auch beweiserheblich sichern zu können.
Dazu muss man also schon wissen, wo in etwa der Täter zu finden ist. Erst
dann liegt ein wirklicher Verdachtsfall vor.
Paas: Wer macht sich denn strafbar im Zusammenhang mit Kinderpornographie?
Bischeltsrieder: Wenn man mit Kinderpornographie handelt, macht man sich strafbar. Es gilt
folgende drei Spielarten der verbotenen Pornographie zu unterscheiden:
Kinderpornographie, Pornographie mit Tieren und Gewaltpornographie.
Man kann sich als Faustregel merken, dass bei diesen drei Arten eigentlich
alles strafbar ist: Handel, Vertrieb, Besitz usw.
Paas: Das Anschauen auch bereits?
Bischeltsrieder: Ja.
Paas: Diese Feststellung ist ja ganz wichtig.
Bischeltsrieder: Ja, das Sich-Verschaffen von verbotener Pornographie ist bereits ein
Straftatbestand.
Paas: Wie wird er geahndet?
Bischeltsrieder: Da gibt es unterschiedliche Strafbestimmungen. Das kommt eben immer
auf die konkrete Straftatbegehung an. Das reicht von einer Strafandrohung
von bis zu zwei Jahren bis zu Verbrechenstatbeständen, wenn es in den
Missbrauchsbereich hingeht.
Paas: Wenn Sie sagen, dass da bei einem solchen Fall jemand 100000 Bilder zu
Hause hat: Das ist doch fast schon krankhaft, denkt man sich zumindest.
Bischeltsrieder: Ja, das mag mit eine Rolle spielen. Es ist dann aber Sache des Gerichts,
die Motive und die Persönlichkeit des Täters entsprechend zu würdigen,
und wenn das krankhaft sein sollte, ihn dann eben einer entsprechenden
Behandlung zuzuführen.
Paas: Hat dieser Mann in diesem speziellen Fall damit gehandelt? Was machte er
mit diesen Bildern, denn das ist doch irgendwie Wahnsinn, oder?
Bischeltsrieder: Ich muss hier gleich eine kleine Kehrseite der Medaille unserer
Fahndungsarbeit erwähnen: Wenn wir den Vorgang abgegeben haben,
kommen wir leider Gottes nur noch in Ausnahmefällen dazu, uns darum zu
kümmern, wie es weitergegangen ist. Wir erfahren also immer nur sehr
selten eine Rückkoppelung, sodass wir zu einzelnen Fällen kaum
Aussagen machen können. Wir erfahren lediglich, dass die Sache einen so
genannten positiven Abschluss gefunden hat, dass das Ganze also z. B.
vor Gericht angeklagt wurde.
Paas: Interessiert Sie denn das dann noch?
Bischeltsrieder: Interessieren würde es uns schon, aber es kostet natürlich Zeit, solche
Erhebungen zu machen. Wenn wir unterscheiden oder wählen müssen, ob
wir die zur Verfügung stehende Zeit für die Fahndung oder für interne
Erhebungen verwenden wollen, dann entscheiden wir uns fast immer für
die Fahndung.
Paas: Ich komme jetzt noch einmal darauf zurück, wie Sie solche Sachen
überhaupt aufspüren. Sie bekommen, wie erwähnt, von anderen
Dienststellen Tipps. Bekommen Sie auch aus der Bevölkerung Hinweise?
Oder suchen Sie sich da einfach durch? Denn das sind ja wahrscheinlich
auch oft geheime und verschlüsselte Angebote, an die man gar nicht so
leicht herankommt.
Bischeltsrieder: Ich muss zunächst einmal Folgendes vorausschicken: Die Fahndungsarbeit
bewegt sich im so genannten offenen Teil des Netzes, d. h. in denjenigen
Bereichen, die jedermann zugänglich sind. Erst wenn wir einen konkreten
Tatverdacht haben, haben wir überhaupt eine Handhabe und die
Möglichkeit, in so genannte geschlossene Bereiche einzudringen. Das ist
aber eher die Ausnahme. Die Masse finden wir tatsächlich im offenen
Bereich des Netzes: geschützt, wenn man so will, durch die Vielzahl von
Inhalten, die man im Netz antrifft.
Paas: Ab einem bestimmten Punkt brauchen Sie dann vermutlich immer eine
richterliche Genehmigung.
Bischeltsrieder: In dem Moment, in dem wir z. B. in den Dialogverkehr von zwei Personen
eingreifen, entspricht das meinetwegen einer Telefonüberwachung – das
kommt aber hier immer ein wenig auf die Ausgestaltung an. Dies bedarf
selbstverständlich eines richterlichen Beschlusses.
Paas: Mit dem Wort „Dialog“ sind wir beim nächsten Thema angelangt. Es gibt ja
diese vielen Chatrooms im Internet, in denen man miteinander
kommunizieren und in denen man sich eben leider auch über solche
Sachen austauschen kann, über die wir hier gerade sprechen. Können Sie,
können da Ihre Kollegen einfach so in diese Chatrooms hineingehen?
Wenn Sie da als Polizist hineingehen, dann wird sich wohl jeder ganz
schnell zurückziehen, wie man sich denken kann. In solchen Fällen wäre es
vermutlich sinnvoller, in diesen Chatrooms verdeckt zu fahnden, um mal ein
bisschen mitzuhorchen, um zu erfahren, was da alles passiert, um also
Verdachtsmomente und Beweise zu sammeln.
Bischeltsrieder: Ein polizeilicher und noch dazu ein kriminalpolizeilicher Fahnder ist im Netz
als solcher natürlich nicht erkennbar, das ist klar. Diese Möglichkeit haben
wir auch in der Tat, denn das gibt das bayerische Polizeirecht
selbstverständlich her. Das ist aber im Endeffekt auch nichts anderes, als
wenn sich ein Kriminalbeamter in Zivil auf der Straße bewegt und dort nach
bestimmten Sachverhalten Ausschau hält. So muss man das auch im Netz
sehen. Das hat also mit einem verdeckten Ermittler, der ja so oft unterstellt
wird, überhaupt nichts zu tun. Aber es ist klar, dass unsere Leute im Netz
anonym bleiben und nicht als Polizeibeamte erkennbar sind. Sie nehmen
dort selbstverständlich auch an Chats teil: Wenn in einem solchen Chat eine
Straftat besprochen wird oder wenn irgendwelche Inhalte laufen, die
ausgesprochen verdächtig klingen, dann schauen wir uns das natürlich
genauer an und werden uns diesen Leuten an die Fersen heften.
Paas: Wie weit können Sie da selbst gehen? Können Sie auch selbst Angebote
machen?
Bischeltsrieder: Nein, das machen wir auf gar keinen Fall. Der so genannte Agent
provocateur ist zwar in einigen Staaten zugelassen, aber bei uns ist so ein
Vorgehen schon aus rechtlichen Gründen völlig ausgeschlossen. Dies wird
also von uns in keinem Fall gemacht.
Paas: Nun ist es ja, wie man annehmen könnte, relativ einfach, an solche Täter
heranzukommen: Denn man weiß ja, dass jeder Internetbenutzer im Netz
Spuren hinterlässt. Da gibt es diese Internet-Protokolladresse, an die man
herankommen kann. Damit kann man die Wege verfolgen, die der jeweilige
Benutzer eingeschlagen hatte. Hilft Ihnen das?
Bischeltsrieder: Ja, selbstverständlich. Das Netz ist ja gerade deshalb für viele und leider
auch für Straftäter so „sicher“, weil dort eben eine ungeheure Menge an
Inhalten vorhanden ist. Aber wenn man erst einmal eine Spur
aufgenommen hat, dann gibt es sehr viele Möglichkeiten, an den
Verursacher dieser Spur heranzukommen.
Paas: Wie geht das dann weiter?
Bischeltsrieder: Sie müssen schon entschuldigen, wenn ich das nicht allzu sehr vertiefe,
denn wir wollen uns ja unsere Arbeit nicht unnötig schwerer machen, als sie
ohnehin schon ist. Wir haben jedenfalls eine ganze Reihe von
Möglichkeiten, an die ein normaler “user” vielleicht nicht denkt. Das sind z.
T. natürlich auch klassische polizeiliche Möglichkeiten, die mit dem Netz gar
nicht so sehr viel zu tun haben. Aber wie gesagt, wir haben schon unsere
Möglichkeiten, diese „Kunden“ ausfinden zu machen.
Paas: Gelegentlich liest man dann in der Zeitung auch von einer Razzia im
Zusammenhang mit Kinderpornographie: möglichst gleichzeitig an
verschiedenen Orten und z. T. nicht nur landesweit, sondern auch
europaweit. Das ist dann quasi die nächste Stufe.
Bischeltsrieder: Ja, das ist auch eine Angelegenheit, für die unsere Dienststelle als
Zentralstelle für Bayern zuständig ist: Wir sind Koordinierungsdienstelle für
derartige Aktionen, die in regelmäßigen Abständen, von uns, aber auch von
anderen Dienststellen initiiert, stattfinden.
Paas: Sie haben schon gesagt, dass das Internet wächst und wächst und dass sie
vor sieben Jahren mit Ihren Beamten angefangen haben. Sie waren damals
sieben Beamte und sind noch heute sieben Beamte.
Bischeltsrieder: Nein, wir haben damals mit zwei Beamten angefangen. Wir haben damals
natürlich auch experimentiert und immer wieder versucht eine Frage zu
beantworten, die man sich in so einer Organisation stellen muss, nämlich
die Frage: Warum macht ihr das von Bayern aus? Warum versucht ihr von
München aus im Netz Fahndungsarbeit zu betreiben, wenn nur ein
Bruchteil der Vorgänge, die ihr aufdeckt, auch tatsächlich Bayern betrifft?
Diese Frage ist berechtigt, aber wenn sich diese Frage jeder stellt, dann
bekommen wir eine polizeiliche Abstinenz im Internet, dann wird das
Internet tatsächlich zu einem rechtsfreien Raum. Und genau das wollen wir
mindestens in Bayern nicht.
Paas: Gibt es denn solche Stellen wie hier in Bayern in anderen Bundesländern
auch?
Bischeltsrieder: Die anderen Bundesländer haben eine andere Möglichkeit gewählt: Sie
haben ihren Präventionsauftrag, den ja jedes Bundesland hat – denn die
innere Sicherheit ist in Deutschland ja eine Angelegenheit der Länder – an
das Bundeskriminalamt übertragen. Sie haben also das Bundeskriminalamt
damit beauftragt, für sie im Internat Fahndungsarbeit zu betreiben.
Paas: Noch einmal, das Internet wächst und wächst: Was kann da Ihr Ziel sein?
Die bloße Abschreckung? Denn ansonsten kommt mir das Ganze ja schon
so vor, als wollte man mit einer Hand eine Flutwelle aufhalten. Denn das ist
ja auch wirklich eine Flut von Daten, von Bildern, von Informationen, die dort
jeden Tag neu und zusätzlich ins Netz gestellt werden.
Bischeltsrieder: Es wäre sicherlich ein falscher Ansatz, wollte man das Internet aufhalten.
Das wäre in der Tat ein vollkommen müßiges Unterfangen. Das Internet ist,
wenn Sie so wollen, eine Art Naturereignis: Das gibt es nun mal und das
gibt es nun mal in dieser Form! Insofern kann man das eben auch nur sehr,
sehr bedingt beeinflussen. Wir versuchen auch nur insoweit Einfluss darauf
zu nehmen, als wir Kriminalität zumindest eindämmen wollen. Unser Signal
soll also lauten: Das Internet wird auch von der Polizei mit überprüft, es
findet auch dort polizeiliche Fahndungsarbeit statt, Straftäter können also im
Internet nicht ungestraft tun, was sie nur irgendwie wollen. Das war am
Anfang allerdings anders. Als wir begonnnen haben, hat man der Polizei
nicht zugetraut, dass sie dieses Medium überhaupt kennt. Eine
möglicherweise ganz lustige Anekdote in dem Zusammenhang ist folgende
Geschichte. Ganz am Anfang sind wir doch tatsächlich noch mit unserer
Polizeikennung auch in Chats hineingegangen, haben uns dort als
Landeskriminalamt vorgestellt und bekamen diese Rückmeldung: „Haha,
der Witz ist wirklich gut! Dieses Pseudonym ist wirklich klasse! Das machen
wir auch!“
Paas: Das hat Ihnen also keiner geglaubt.
Bischeltsrieder: Genau, das hat uns keiner geglaubt. Aber das hat sich in der Zwischenzeit
wohl doch etwas geändert. Heute glaubt man es uns, dass wir im Netz
präsent sind.
Paas: Wie viele Aktionen untersuchen Sie denn dort pro Tag? Kann man das
überhaupt genau sagen?
Bischeltsrieder: Das kann man auf diese Weise gar nicht beziffern. Wir haben zunächst
einmal die Bearbeitung von Hinweisen, die wir aus der Bevölkerung
bekommen. Das ist, wie ich dazusagen muss, eine immer größere Flut von
Hinweisen: An manchen Tagen sind das bis zu 50, 60 Hinweise, die zu
bearbeiten sind. Das Mittel liegt aber bei ungefähr 30, 35 Hinweisen, die
jeden Tag abgearbeitet werden müssen. Das ist schon eine ganz
erhebliche Menge. Daneben betreiben wir natürlich auch noch unsere
eigene Fahndungsarbeit, die z. T. sehr diffizil ist. Es gibt nämlich auch
Bereiche des Internets, die ausgesprochen schwierig sind: Das sind wirklich
harte Nüsse, die man da knacken muss. Ich muss schon akzeptieren, dass
da ein Mitarbeiter von mir durchaus auch mal eine oder zwei Wochen an
einem einzigen Vorgang sitzt.
Paas: Können Sie ein Beispiel dafür nennen?
Bischeltsrieder: Sie verstehen, dass es ein bisschen schwierig ist, konkrete Beispiele zu
nennen. Hinzu kommt, dass das ja z. T. noch laufende Verfahren sind.
Paas: Wenn Sie es einfach mal ein wenig abstrahieren?
Bischeltsrieder: Gut, ich versuche es mal. Eine meiner Mitarbeiterinnen hat bei einer
Person, die sich im Internet etwas auffällig ausgedrückt hat, Verdacht
gefasst. Sie verstehen, ich muss das jetzt ein wenig umschreiben. Diese
Person hat in einer sehr auffälligen bzw. verdächtigen Form Urlaubsphotos
angeboten: kostenlos. Es wurden da einige Tausend Photos von ihm
angeboten. Der erste Blick auf diese Photos, die ersten Stichproben, die wir
gemacht haben, haben ergeben, dass das in der Tat Urlaubsphotos sind:
Bilder aus Australien, Bilder von palmenbestandenen Inseln usw. Wie
gesagt, da kommt dann aber das hinzu, was man nur schwer weitergeben
kann: Das ist dieser sechste Sinn, den ein guter Fahnder eigentlich haben
muss. Die Beamtin hat sich nämlich gesagt, dass da einfach etwas nicht
stimmt. Sie wollte sich diesen Vorgang eine Weile länger und genauer
ansehen. Sie hat sich dann durchgebissen und über eine Woche lang an
diesem Vorgang gearbeitet. Ich bin in der Zwischenzeit schon langsam ein
wenig ungeduldig geworden und habe zu ihr gemeint, dass ihre Aufgabe
eigentlich nicht darin bestünde, sich Urlaubsphotos anzusehen. Aber sie ist
drangeblieben und kam dann durch einen weiteren Zufall darauf, dass das
Ganze ein so genanntes “Steganos” war: Das heißt, in den Bilden selbst
waren weitere Bilder verborgen – und zwar Kinderpornographie der
scheußlichsten Form. Diesen Mann konnte man dann wirklich aus dem
Verkehr ziehen.
Paas: Wie geht das, dass man in Bildern andere Bilder verbirgt?
Bischeltsrieder: Das ist heute eine relativ einfache Möglichkeit: Sie brauchen, wenn Sie das
selbst machen wollen, dazu keinerlei Programmierkenntnisse. Stattdessen
kann man sich aus dem Internet entsprechende
Verschlüsselungsprogramme herunterladen. Sie können dann in dieser
ungeheuren Datenflut, die ein Bild heutzutage ja immer noch darstellt, ohne
Weiteres weitere Daten, also eben z. B. auch ein weiteres Bild, verstecken.
Paas: Man hat das Gefühl, dass Ihnen die Täter eigentlich immer so einen kleinen
Schritt voraus sind.
Bischeltsrieder: Das ist das Schicksal der Polizei: Der Täter muss zuerst einmal etwas
begehen, etwas tun, bevor die Polizei darauf reagieren kann. Denn wir
können uns ja schlecht hinsetzen und uns Straftaten ausdenken, die ein
Täter begehen könnte. Wir müssen also immer reaktiv tätig sein. Das ist
nun einmal das Schicksal der Polizei.
Paas: Sie haben vorhin schon kurz gewisse internationale Verstrickungen
angesprochen: Wie ist denn die Zusammenarbeit mit den verschiedenen
Behörden in anderen Ländern? Sind da der Zusammenarbeit immer noch
Grenzen gesetzt oder ist da inzwischen eine gute Zusammenarbeit, ein
guter Zusammenhalt möglich geworden?
Bischeltsrieder: Die polizeiliche Zusammenarbeit auf diesem Gebiet läuft in weit
überwiegendem Maße gut. Es gibt sicherlich noch den einen oder anderen
Staat, mit dem das ein bisschen holpriger läuft: Da ist die Zusammenarbeit
nicht ganz so glatt, wie wir uns das wünschen. Aber mit den für uns zentral
wichtigen Staaten wie in erster Linie den USA, Kanada oder meinetwegen
Großbritannien haben wir eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. Grenzen
sind freilich woanders gesetzt: Grenzen setzen die unterschiedlichen
Rechtssysteme der Staaten. Es kann nämlich sein, dass bei uns etwas
unter Strafe gestellt ist, während das in anderen Ländern nicht der Fall ist.
Nehmen wir als Beispiel die so genannten Propagandadelikte im
rechtsextremistischen Sektor: Es gibt Staaten, in denen so etwas nicht unter
Strafe gestellt ist. Und damit scheidet in Kanada natürlich auch eine
Verfolgung dieser Delikte aus.
Paas: Wie ist das bei der Kinderpornographie? Ist sie überall in der Welt strafbar?
Gibt es da unterschiedliche Strafnormen oder Definitionen?
Bischeltsrieder: Man könnte natürlich Ihre sämtlichen Fragen mit „im Prinzip ja“
beantworten. Die Kinderpornographie ist jedenfalls überall auf der Welt
geächtet und in mehr oder weniger starker Form mit Strafe bedroht. Beim
Strafmaß gibt es jedoch sehr unterschiedliche Ausprägungen. Und alleine
der Begriff „Kinderpornographie“ wird bereits in fast jedem anderen Staat
anders definiert als bei uns. Wir müssen also aus diesem Grund mit
unseren Kollegen im Ausland zuerst einmal eine Art von
Metakommunikation betreiben: Wir müssen mit ihnen zuerst einmal über
den Gegenstand sprechen, über den wir uns unterhalten, um
sicherzustellen, dass wir vom Gleichen sprechen. Ein griechischer Kollege
versteht nämlich unter „Kind“ etwas anderes als ich.
Paas: Die Anbieter ziehen sich vermutlich immer genau auf diejenigen „Inseln“
zurück, wo dies alles sozusagen noch relativ leicht zu machen ist.
Bischeltsrieder: Das ist natürlich eine Gefahr, die bei einem solchen internationalen Medium
klar besteht.
Paas: Wie sieht denn die Zusammenarbeit konkret aus? Sagen wir mal, da
passiert etwas in Russland: Ein Russe stellt bestimmte Bilder ins Netz.
Rufen Sie dann dort in Moskau an und sagen, Sie hätten da etwas
gefunden? Das klingt in meinen Ohren ein bisschen sehr einfach. Machen
die Kollegen in Moskau da wirklich sofort mit?
Bischeltsrieder: So einfach geht es natürlich nicht, denn es gibt da so genannte Prüfstellen.
Ein Vorteil bei uns im Fahndungsdezernat, und das muss ich hier schon
dazusagen, besteht darin, dass auch die internationale Rechtshilfe eines
meiner Sachgebiete ist: Das gehört also zu uns mit dazu. Diese Mitarbeiter
sitzen übrigens genau gegenüber unseren Netzwerkfahndern. Wenn hier
also einmal ein Problem auftaucht, dann hat man den entsprechenden
Fachmann gleich schon gegenüber sitzen. Da kann man schnell mal
rübergehen und sich erkundigen. Das sind jedenfalls diejenigen Experten,
die prüfen, ob ein Rechtshilfeersuchen mit einiger Aussicht auf Erfolg
überhaupt gestellt werden kann. Wenn diese Prüfung positiv abläuft, dann
geht das Ganze ans Bundeskriminalamt, das ja für die Bundesrepublik
Deutschland die Zentralstelle ins Ausland darstellt. Von dort wird dann IP,
also in dem Fall Moskau, kontaktiert.
Paas: IP?
Bischeltsrieder: Interpol, Entschuldigung.
Paas: Dieses Kürzel „IP“ gibt es ja auch in der Internetprotokolladresse, denn dort
heißt es ja auch „ip“. Das sind diese Verbindungsdaten, die von den
Providern gespeichert werden, aufgrund derer man eine Spur hat hin zu
den Leuten, die da an dieser Sache irgendwie mit beteiligt waren. Aber
diese Daten werden ja nicht lange gespeichert: Irgendwann sind sie weg
und dann sind auch die Spuren für Sie verschollen, oder?
Bischeltsrieder: Das ist ein Problem, das wir aber mit Hilfe des Gesetzgebers in den Griff
bekommen wollen. Ich meine schon, dass hier etwas passieren muss: Es
muss zumindest für einen bestimmten Zeitrahmen eine gewisse
Protokollierungspflicht bestehen.
Paas: Gibt es die denn im Moment?
Bischeltsrieder: Es gibt sozusagen eine Protokollierungsnotwendigkeit für den Provider,
denn in der Regel will er ja ein Entgeld für seine Dienste und deswegen
muss er natürlich auch diese Verbindungsdaten protokollieren, um dann
aufgrund dieser Daten auch abrechnen zu können. Er braucht sie aber
auch, um meinetwegen einem Werbekunden nachweisen zu können, wie
stark sein Angebot im Netz frequentiert worden ist. Aber es gibt noch eine
andere Einschränkung. Die Datenschützer haben nämlich bis jetzt eine
Maximalzeit für die Aufbewahrung dieser Daten vorgeschrieben. Wir
hingegen gehen eigentlich vom anderen Ende aus: Wir versuchen, eine
Mindestzeit durchzusetzen. Ich glaube, dass hier der Gesetzgeber wirklich
gefordert ist. Hier muss etwas passieren, wenn man nicht zulassen will,
dass im Netz tatsächlich bestimmte Straftaten nicht mehr nachverfolgt
werden können.
Paas: Das ist also ein Appell Ihrerseits, auf juristischem Gebiet etwas zu
verändern. Fühlen Sie sich denn allgemein auch in anderen Bereichen vom
Gesetzgeber ein wenig im Stich gelassen oder vernachlässigt?
Bischeltsrieder: Nein, ich würde nicht sagen, dass wir hier im Stich gelassen werden. Das ist
nun einmal ein neues Medium und insofern ist klar, dass das Ganze ins
Gesetzgebungsverfahren mit aufgenommen werden muss. Es gibt
Argumente dafür, und ich habe ja soeben versucht, ein solches für uns zu
reklamieren. Es gibt aber auch Argumente dagegen: Der Datenschützer
denkt z. B. über bestimmte Dinge anders. Hier muss also der Gesetzgeber
versuchen, ein vernünftiges Prozedere zu finden.
Paas: Richtig, der Datenschutz denkt bei solchen Sachen natürlich immer anders.
Bischeltsrieder: Es gibt auch tatsächlich immer zwei Seiten: Es gibt den unbescholtenen
Bürger, der selbstverständlich ein Recht darauf hat, dass seine Daten beim
Provider nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht und nicht für alle
Ewigkeit vorrätig gehalten werden. Das ist ein vollkommen legitimes
Anliegen: Ich sehe das ganz genauso. Unser Anliegen besteht aber
demgegenüber darin, dass wir die Möglichkeit haben, zumindest über einen
bestimmten Zeitrahmen hinweg einen Straftäter verfolgen zu können.
Paas: Es wird ja immer wieder Leute geben, die sagen, dass sie nur zufällig auf
eine solche Seite geraten sind. Und manchmal passiert das ja auch
tatsächlich, weil man etwas Bestimmtes aufruft und dennoch etwas ganz
anderes passiert, als man wollte.
Bischeltsrieder: Ich kann nicht ausschließen, dass so etwas zufällig passiert. Aber ich bin da
vielleicht schon von Berufs wegen eher ein bisschen bösgläubig. So ganz
zufällig kommt man nicht an Kinderpornographie heran. Gut, so etwas kann
passieren, wenn man auf so genannte Koppelangebote stößt. Das ist leider
Gottes gerade im Bereich der Kinderpornographie der Fall, wenn versucht
wird, neue Kunden mit so genannten harmlosen Begriffen zu locken. Oder
wenn z. B. ein Kind in einen sexuellen Chat verwickelt werden soll, dann
versuchen diese Leute, die Kinder auch mit Begriffen wie „Biene Maja“ oder
ähnlichem zu locken. Da kann es sehr wohl passieren, dass man zufällig
auf irgendetwas stößt. Aber wenn ein Erwachsener, der auf seiner
Festplatte einige Hundert Photos mit kinderpornographischem Inhalt
gespeichert hat, sagt, er hätte das nur per Zufall im Internet entdeckt, dann
nehme ich ihm das nicht so ganz ab.
Paas: Wir haben nun sehr viel über Kinderpornographie im Internet gesprochen:
Viel von dem, worüber wir gesprochen haben, gilt natürlich auch für andere
Bereiche, die uns, die Ihnen Sorgen machen. Sie haben einen Bereich
bereits angesprochen, das sind die rechtsextremen Seiten, die da ins Netz
gestellt werden. Welche Dimensionen hat das eigentlich?
Bischeltsrieder: Eine zahlenmäßig Gott sei Dank relativ geringe. Obwohl nun vielleicht der
eine oder andere Nutzer des Internets sagen wird, dass das doch ein
Widerspruch sei, weil er, wenn er ins Netz geht, doch auf solche Seiten
stößt. Es ist leider Gottes richtig, dass vor allem im angelsächsischen
Ausland das Ganze nicht als Straftatbestand angesehen wird. Man hat dort
eine andere Anschauung hinsichtlich des Rechts auf freie
Meinungsäußerung. Dinge, die also bei uns unter Strafe stehen – wie z. B.
Volksverhetzung usw. -, sind im Ausland eben oft nicht strafbar. Gegen
diese Dinge können wir dann auch nichts unternehmen – und die Kollegen
in den USA oder in Kanada auch nicht.
Paas: Kann man eigentlich sagen, wie oft so eine Seite in Deutschland
nachgefragt wird, die meinetwegen in den USA oder in Kanada von
Rechtsradikalen mit entsprechendem Inhalt eingestellt worden ist?
Bischeltsrieder: Das kann man bezogen auf konkrete Seiten dann sagen, wenn z. B. ein
Zähler auf dieser Seite eingebaut ist. Manche werben ja regelrecht damit,
dass man da meinetwegen der 6845. Besucher auf so einer Seite ist. Aber
das muss man dann eben Seite für Seite separat prüfen und anschauen.
Paas: Geben wir hier doch auch mal ein Beispiel für Leute, die das nicht kennen.
Denn es gehen zwar immer mehr Deutsche online, aber das machen eben
doch immer noch nicht alle. Was steht also drin in so einer Seite,
selbstverständlich ohne hier auch nur irgendwie dafür werben zu wollen?
Bischeltsrieder: Das sind eben diejenigen Straftaten, gegen die wir mit Recht besonders
empfindlich sind: Aufstachelung zum Rassenhass, Verherrlichung eines
Angriffskrieges, die so genannte „Auschwitz-Lüge“ usw. All das sind
Sachverhalte, die zum großen Teil im Ausland, und dort eben leider Gottes
mit dem Hintergrund der Straffreiheit, eingestellt werden können, gegen die
nur schwer etwas zu unternehmen ist.
Paas: Es gibt inzwischen ja leider auch rassistische und antijüdische
Computerspiele, die ganz, ganz schlimm sind und über die man immer
wieder in den Zeitungen lesen kann. Sehen Sie auch das in diesem
Zusammenhang?
Bischeltsrieder: Ja, das ist eindeutig derselbe Zusammenhang. Es wird auch von Seiten
dieser Täter versucht, das Internet möglichst in seiner ganzen Bandbreite
zu nutzen. Dazu gehören Chatforen, dazu gehören Newsgroups, dazu
gehören natürlich das Web und die Inhalte im Web, die dort eingestellt
werden. Dazu gehört eben leider auch der Download derartiger Spiele.
Paas: Wir wollen hier natürlich nicht vernachlässigen, dass es neben den
rechtsextremen auch linksextreme Inhalte im Internet gibt. Da gibt es ja
eigentlich auch ganz und gar verrückte Dinge: Man konnte z. B. mal in der
Zeitung lesen, dass es da angeblich auch Anleitungen zum Bombenbasteln
gegeben hat. Ist da etwas dran an solchen Meldungen? Hat es so etwas
tatsächlich gegeben?
Bischeltsrieder: Ja, es hat vor vielen Jahren mal eine Seite gegeben, die nur furchtbar
schwer aus dem Netz zu bringen war, die aber doch in den meisten Staaten
unter Strafe gestellt ist, sodass man letztlich doch auf internationaler Ebene
etwas gegen sie unternehmen konnte. Das waren wirklich ganz konkrete
Anleitungen, wie man z. B. aus Haushaltsmitteln oder bestimmten
Arzneimitteln Sprengstoffe herstellt.
Paas: Das ist ja auch so eine Befürchtung, die viele Politiker haben: Sie haben die
Befürchtung, dass sich daraus, dass sich aus diesen vergleichsweise noch
harmlosen Sachen – obwohl solche Anleitungen an sich ja schon nicht
mehr harmlos sind, meiner Meinung nach – noch viel schlimmere Dinge
entwickeln können. Das Stichwort hierzu lautet „Cyber-Terrorismus“: Damit
verbindet sich die Befürchtung, dass Terroristen ganze Datenleitungen lahm
legen könnten, was wiederum bedeutet, dass man damit z. B. die
Wasserversorgung von großen Städten lahm legt. Da sind durchaus einige
Szenarien vorstellbar, bei denen auf einen Schlag große Teile der
Bevölkerung beeinträchtigt werden. Gemeint ist damit also so eine Art von
Terrorismus via Internet.
Bischeltsrieder: Das kann man auf jeden Fall nicht ausschließen. Ich meine aber, dass hier
z. T. Szenarien gezeichnet werden, die ich doch für stark überzogen halte.
Man sollte also auch hier die Kirche im Dorf lassen. Aber ich muss ganz
offen zugeben, dass hier der 11. 9. 2001 auch meine Anschauung etwas
verändert hat. Denn auch den 11. 9., also diese Form eines Anschlages,
hätte ich davor nicht für möglich gehalten. Insofern möchte ich also auch für
das Internet grundsätzlich nichts ausschließen. Das Internet bietet in der Tat
sehr viele Möglichkeiten. Es bietet leider auch Möglichkeiten für
terroristische Aktivitäten. Aber das ist ja auch genau der zentrale Grund
dafür, warum wir schon vor Jahren gesagt haben, dass die Polizei im Netz
präsent sein muss: Wir müssen einfach aufpassen, dass im Netz solche
Dinge zumindest nicht völlig ohne polizeiliche Kontrolle geschehen können.
Wir wollen also wirklich versuchen, so früh wie möglich einzugreifen.
Vielleicht darf ich hier auch einmal einen kleinen Erfolg anführen: Diese
Aufrufe z. B. zu Gewalttaten oder zum Bombenbasteln hat man vor einem
Jahr noch vollkommen problemlos im Netz finden können. Heute findet man
solche Dinge immer noch, aber eben nicht mehr problemlos.
Paas: Trotzdem warnen Sie aber davor, solche Dinge zu sehr zu dramatisieren.
Bischeltsrieder: Ja, ganz eindeutig. Es hilft uns nichts, wenn wir mit Horrorszenarien an das
Internet herangehen. Das Internet ist nämlich kein Weltreich des Bösen,
das wäre eine völlig falsche Anschauung. Das Internet ist ein Medium, das
weit überwiegend von ganz normalen Bürgern und Firmen genutzt wird: für
Zwecke, die völlig in Ordnung sind. Denken Sie nur mal an die
Möglichkeiten im schulischen Bereich, im Bildungsbereich. Denken Sie an
die Möglichkeiten, die so ein Medium wie das Fernsehen in der Kooperation
mit dem Internat hat. Auch wir haben z. B. die Möglichkeit, über das Internet
bestimmte Dinge besser verbreiten zu können. Wir fanden nämlich
mittlerweile auch mit Hilfe des Internet und nicht nur im Internet: Wir stellen
z. B. unsere Fahndungsseiten im Internet ein usw. Das alles sind
Möglichkeiten, die das Internet bzw. die Datennetze insgesamt bieten.
Paas: Auch Alpha-Forum und seine Gespräche gibt es im Internet: für all
diejenigen, die so ein Gespräch wie dasjenige, das wir im Moment führen,
noch einmal komplett nachlesen wollen. Aber es ist natürlich auch klar, dass
in den Zeitungen bei den Schlagzeilen bezüglich des Internets so gut wie
immer nur ganz andere, schlimme Dinge vorkommen. Da geht es z. B. um
ganz bestimmte Computerspiele wie „Counterstrike“ usw. Es gibt ja auch so
schreckliche Spiele wie „Ego-Shooter“: Das sind alles derart schreckliche
Spiele, dass man sich als normaler Mensch denkt, dass das alles eigentlich
gar nicht wahr sein kann, weil in solchen Spielen wirklich einer nach dem
anderen abgeknallt wird, die Köpfe von Rümpfen regelrecht abgesprengt
werden usw. Das sind wohl auch Dinge, die Sie sehr beschäftigen.
Bischeltsrieder: Ja, natürlich ist das etwas, das uns beschäftigt. Denn das gehört ja auch
zum kompletten Spektrum dessen, was polizeirelevant ist. Dies ist nämlich
immer dann der Fall, wenn ein Straftatbestand verwirklicht ist. Wir haben
allerdings, wie man dazusagen muss, eine Vorprüfung: Das ist die
„Bundeszentrale für die Prüfung jugendgefährdender Schriften“, denn diese
Spiele werden hier unter den Begriff „Schriften“ subsumiert. Diese
Bundeszentrale setzt daher bei gegebenem Anlass bestimmte Spiele auf
den Index. Das heißt, diese Spiele dürfen dann nicht mehr an Menschen
unter 18 Jahren vertrieben werden und sie dürfen nicht beworben werden.
Für diese Spiele darf also in der Öffentlichkeit keine Werbung gemacht
werden. Bei „Counterstrike“ wäre das allerdings gar nicht mehr zu
verhindern gewesen: Denn nach den Geschehnissen in Erfurt war ja von
keinem anderen Spiel mehr die Rede. Insofern hätte hier eine Indizierung
auch nicht sehr viel geholfen. Aber ich muss hier doch auch Folgendes
dazusagen. Ich kenne ja eine Reihe dieser „Ego-Shooter“, weil uns diese
Spiele ja z. T. auch bei der Polizei beschäftigen. Deshalb kann ich sagen,
dass „Counterstrike“ von den Spielen, die tatsächlich im Netz zu finden sind,
nicht das Schlimmste ist.
Paas: Ich will selbstverständlich auch noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass
ich hier das Internet nicht madig machen möchte. Ich benutze es ja gerade
als Journalist und auch als Privatmensch täglich, um damit zu arbeiten oder
um mir schon auch mal eine Reise via Internet zu buchen. Aber wir müssen
hier auch noch dringend auf ein anderes Thema zu sprechen kommen, auf
das Thema „Wirtschaftskriminalität, Betrug am Computer“: Da gibt es
nämlich auch solche Dinge wie Kreditkartenbetrüger; Abzocker bei Online-
Auktionen, die bezahlte Ware nicht liefern; Hacker, die Zugangsdaten zu
Webdiensten klauen und damit illegal auf Kosten anderer Leute auf Touren
gehen; Beutelschneider, die Schindluder mit kostspieligen 0190er-
Nummern betreiben; bleiben wir doch mal bei dieser 0190er-Nummer: Ist
das auch eines Ihrer Aufgabenfelder?
Bischeltsrieder: Ja, selbstverständlich, das ist eine Spielart, die gerade in jüngster Zeit etwas
in Mode gekommen ist. Gemeint ist damit der so genannte Download eines
kleinen, unauffälligen Programms, das den eigenen Internetzugang plötzlich
über eine kostenpflichtige 0190er-Nummer schaltet.
Paas: Da wird die Sache dann richtig teuer.
Bischeltsrieder: Ja, wenn man dann seine Abrechnung bekommt, dann kann es sein, dass
man sich sehr, sehr wundert.
Paas: So etwas kostet ja u. U. drei Euro pro Minute.
Bischeltsrieder: Das kann z. T. sogar noch sehr viel teurer werden. Wir hatten nämlich auch
schon Vorgänge, bei denen bereits für jede Einwahl über 100 Euro verlangt
wurden. Wenn man sich da pro Monat ein paar Mal ins Internet einwählt,
dann kann man sich vorstellen, wie hoch dann die Rechnung wird.
Paas: Das Schlimme ist ja, dass man das zunächst einmal gar nicht merkt.
Bischeltsrieder: So ganz pauschal kann man das nicht sagen: Es gibt nämlich auch
Programme, die man mehr oder weniger aktiv auf den eignen Rechner
laden muss. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn man bestimmte
Formen der Shareware oder Freeware beziehen will, vor allem aus
unseriösen Quellen. Ich will das an dieser Stelle überhaupt mal als kleinen
Exkurs einflechten: Man muss im Internet die gleiche Vorsicht walten lassen
wie im üblichen Leben auch. Wenn jemand an der Haustüre klingelt und
sagt, er wolle einem 1000 Mark schenken, dann glaubt man so jemandem
eben auch nicht. Ganz ähnlich muss man auch im Internet verfahren. Es
gibt nirgendwo etwas ganz umsonst. Oder sagen wir mal so: Es gibt nicht
sehr vieles, das ganz umsonst ist.
Paas: Wie kann man sich also schützen? Das ist doch ein ganz wichtiger
Gesichtspunkt?
Bischeltsrieder: Im Hinblick auf die 0190er-Nummern gibt es eine ganze Reihe von
Warnprogrammen, die man ebenfalls frei aus dem Internet beziehen kann
und die einem zumindest mitteilen, dass man nun eine 0190er-Nummer
geschaltet hat. Auf diese Weise hat man zumindest die Möglichkeit, dann
darauf reagieren zu können.
Paas: Man kann ja auch von der Telekom seinen Anschluss für 0190er-Nummern
sperren lassen.
Bischeltsrieder: Das kann man machen. Aber wenn man eines Tages doch mal so eine
Nummer anwählen möchte, dann ist man natürlich gehandicapt. Ich würde
also eher empfehlen, so ein Warnprogramm vorzuschalten. Aber ich
möchte darüber hinaus auch den allgemeinen Rat geben, einfach vorsichtig
zu sein. Ein kleiner Schuss Misstrauen bei der Bedienung des Internet
schadet nie. Denn diese Sache mit den 0190er-Nummern ist ja auch nur
eine momentane Angelegenheit. Wir wissen nämlich nicht, was „unseren“
Tätern nächste Woche oder nächsten Monat alles einfällt.
Paas: Was macht man denn, wenn ein Hacker versucht, einem die eigenen Daten
zu klauen? Als Privatperson mag man da vielleicht nicht so gefährdet sein,
aber wenn einem z. B. eine Firma gehört, dann kann es ja durchaus sein,
dass man Opfer einer solchen Straftat wird.
Bischeltsrieder: Selbstverständlich kann das sein. Man muss in so einem Fall ganz einfach
die Polizei verständigen. Das ist der Straftatbestand der Datenspionage.
Man sollte also so schnell wie nur möglich die Polizei einschalten und die
ganze Angelegenheit so gut wie möglich dokumentieren oder sichern. Man
sollte also mindestens mitnotieren. Wie gesagt, unsere Fachdienststelle für
Wirtschaftskriminalität wird dann versuchen, den Sachverhalt aufzudecken.
Paas: Hat denn schon mal jemand versucht, sich in Ihre Dienststelle
hineinzuhacken?
Bischeltsrieder: Fortlaufend, das passiert leider Gottes fortlaufend. Wir sind als
Fahndungsdienststelle eben in einem Bereich des Internets tätig, der mit
Straftätern zu tun hat. Diese Straftäter versuchen selbstverständlich auch
permanent, bei uns einiges anzustellen.
Paas: Aber Ihre Festplatten sind noch nicht zerstört worden, alle Ihre Daten sind
noch vorhanden bis jetzt?
Bischeltsrieder: Nun, Festplattenzerstörung hatten wir allerdings auch schon. Die Daten
bleiben natürlich vorhanden: Da wir wissen, dass wir uns in einem
gefährlichen Bereich bewegen, haben wir auch entsprechende
Sicherungsmaßnahmen installiert. Aber uns ist schon auch mal ein
Prozessor von außen hochgetaktet worden und uns ist auch mal von außen
eine Festplatte zerschossen worden. Mit dem Fachbegriff „zerschießen“ ist
natürlich virtuelles Zerschießen gemeint. Wir haben also durchaus auch
selbst mit dem Problem der Datensabotage oder der Computersabotage zu
tun. Aber das muss man als Fahndungsdienststelle eben hinnehmen
können.
Paas: Benutzen Sie eigentlich privat auch einen Computer? Haben Sie einen
Computer zu Hause?
Bischeltsrieder: Ja, ich habe zu Hause einen Computer stehen.
Paas: Und was machen Sie damit?
Bischeltsrieder: Ich mache ganz unterschiedliche Sachen damit. Ich kann mich mit Hilfe des
Computers z. B. sehr gut auf bestimmte Dinge vorbereiten. Wenn ich
meinetwegen ein Referat oder Ähnliches ausarbeiten möchte, dann ist das
Internet eben eine Informationsquelle aller ersten Ranges. Ich mache mit
gebotener Vorsicht – weil ich vom Fach bin, vielleicht vorsichtiger als andere
Leute – auch Bankgeschäfte über den PC. Und ich spiele schon auch mal
das eine oder andere Strategiespiel.
Paas: Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, wir haben heute einen Blick auf
die finsteren und bösartigen Seiten des Internets und der Datennetze
geworfen. Das ist kein wirklich schönes Thema, aber ein sehr wichtiges.
Das war Alpha-Forum, heute mit Albert Bischeltsrieder, dem Leiter des
Dezernats Fahndung beim Bayerischen Landeskriminalamt. Vielen Dank
fürs Zuschauen.
© Bayerischer Rundfunk

außerdem bin ich heute wiedermal bei „du depp“ von haindling, dem film „liquid sky“ von 1982 in dem es um tödliche orgasmen geht gelandet und auch poly sterene von den xrayspex hat mir heute in einem video von 1977 aus london wiedermal den song identity vorgesungen nachdem ich ihr zuerst auf vinyl auf meinem BSR P144R mit sure-system zugehört habe.

bildungspolitik bundestag

ursula von der leyen in interviews
aktualisierung:
facebook-gruppe die sich gegen frau von der leyens ernennung zur bundespräsidentin wendet

auch das gespräch mit der microsoft-mitarbeiterin
und mein hinweis auf w3 validator microsoft quelltext haben gute resultate gebracht

heise artikel prophylaktisches modell jugendmedienschutz

eine der ältesten jugendschutzeinrichtungen
im internet:
cyberpatrol

hier finden sich debatten zur operation himmel
operation himmel

weitere namen für großangelegte fahndungen nach „kipo“ finden sie in diesem wikipedia-artikel über kinderpornografie

operation landslide
operation marcy
operation mikado
operation flo
operation susi

………………………..
den icra filter und label tester http://www.icra.org/cgi-bin/rdf-tester/labelTester.cgi? gibt es inzwischen nicht mehr
…………………………

kochheim trends

was natürlich in diesem kontext auch noch ne rolle spielt:
festplattenlöschverfahren

odem blog

informationsfreiheit

banghead

ein bißchen computergeschichte:

rechtliche vorraussetzungen für eine durchsuchung im jahr 2003

die technik der onlinedurchsuchung macht sich auch an frischem wissen über programmfehler und sicherheitslücken fest

und so war es 2008 (text veraltet und (c) LKA)
zitat anfang “

Algorithmische Unterstützung der Netzwerkfahndung

Dr. Jörg Haber

Strategisches Informationszentrum,
Landeskriminalamt Bayern

Das Landeskriminalamt Bayern betreibt im Sachgebiet 524 des Dezernats 52
(Fahndung) eine systematische Netzwerkfahndung. Dabei werden sowohl
Hinweise bearbeitet als auch Ermittlungen selbst initiiert. Im Zusammenhang mit
der Netzwerkfahndung ergeben sich regelmäßig zwei typische
Aufgabenstellungen: die Überprüfung von teilweise umfangreichen Linklisten und
die Recherche in P2P-Netzen. P2P-Netze sind Tauschbörsen, in denen Daten und
Inhalte verbreitet werden.

In den Link-Listen werden URLs (Uniform Resource Locator, wird ugs. auch
unpräzise als Internetadresse bezeichnet) zusammengestellt. Sie stammen zum
Teil aus der Bevölkerung, die auf möglicherweise strafbare Inhalte hingewiesen
hat, oder aus Browsercaches von beschlagnahmten Computern. Alle URLs
müssen auf strafrechtlich relevante Inhalte hin überprüft werden. Das
Hauptaugenmerk liegt dabei auf kinderpornografischen Bildern und Videos. In
den Fällen, in denen solche Inhalte festgestellt werden, können geeignete
strafprozessuale Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

Algorithmische Unterstützung der Netzwerkfahndung Seite 1 von x

Das Konzept der Netzwerkfahndung sieht vor, dass die Webseiten-Inhalte
heruntergeladen und gespeichert werden. Anschließend werden die Inhalte mit
einer Datenbank abgeglichen, neue Bilder oder Videos werden bewertet und
Anschreiben an die Staatsanwaltschaft oder das Bundeskriminalamt erstellt.
Schließlich wird die Datenbank aktualisiert.

Das Konzept der Netzwerkfahndung sieht vor, dass die Webseiten-Inhalte
heruntergeladen und gespeichert werden. Anschließend werden die Inhalte mit
einer Datenbank abgeglichen, neue Bilder oder Videos werden bewertet und
Anschreiben an die Staatsanwaltschaft oder das Bundeskriminalamt erstellt.
Schließlich wird die Datenbank aktualisiert.

Die heruntergeladenen Dateien werden anschließend bzgl. Ihres MD5-Hashwertes
und ihrer Dateigröße mit der Datenbank abgeglichen. Nicht in der Datenbank
enthaltene Bilder durchlaufen eine interaktive Bewertung. Sie werden einem
Sachbearbeiter angezeigt, der sie mittels Tastendruck bewertet. Diese Bewertung
dient sowohl für die Strafverfolgung als auch für die Aufnahme in die Datenbank.

Für jede Domain, die einen Treffer verursacht, wird ein Anschreiben an die
Staatsanwaltschaft generiert. Dieser Vorgang basiert auf einem LaTeX-Template,
enthält die Protokolldaten (Domain, IP-Adresse, Port, Datum/Uhrzeit des
Downloads) sowie die whois-Daten und wird mit eingebundenen Bildern
versehen. Aus dem LaTex-Dokument wird automatisch eine pdf-Datei erzeugt
und gedruckt. Abschließend werden alle interaktiv bewerteten Bilder und Videos
in die Datenbank aufgenommen. Somit muss jede Datei nur einmal bewertet
werden

Erfahrungen aus der Praxis zeigen folgende Durchschnittswerte für die
Verarbeitung einer Link-Liste mit etwa 35.000 URLs: In einem Zeitraum von
rund zwei Wochen wurden sequenziell circa sechs Gigabyte Daten
heruntergeladen. Darunter befanden sich 63.590 Bilder und vier Videos. Die
interaktive Bewertung nahm etwa drei Wochen in Anspruch. Insgesamt wurden
dabei 30 Domains mit kinderpornografischem Inhalt und 86 Domains mit
pornografischem und/oder gewaltverherrlichendem Inhalt identifiziert.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Netzwerkfahndung ist die Rechercher in P2PNetzwerken.
Solche Netzwerke dienen als Tauschbörsen für unterschiedliche
Dateien, vor allem für Musik, Filme und Raubkopien. Jeder Nutzer, der eine Datei
aus dem P2P-Netz herunterlädt, verbreitet diese Datei automatisch während des

Das Austrian Crime Information System – praktische Erfahrungen Seite
2 von x

Herunterladens. Für Ermittlungen aus Eigeninitiative heraus ist vor allem die
Verbreitung von Dateien mit kinderpornografischem Inhalt und mit deutscher
Beteiligung relevant. Hierzu wird ein modifizierter aMule-Client verwendet; bei
dem die Daten angefordert aber nicht wieder verbreitet werden. Daten werden
darüber hinaus nur von IP-Adressen aus Deutschland angenommen. Alle
eingehenden Datenpakete werden bezüglich Datum und Zeit, IP-Adresse, Port,
Paketnummer und Dateiname protokolliert. Nachdem eine (oder mehrere)
Suchanfrage(n) über ED2K link gestellt wurde(n), kann der modifizierte aMule-
Client über Nacht laufen und Daten empfangen. Das Protokoll wird automatisch
ausgewertet. Für jede beteiligte IP-Adresse werden automatisch jeweils ein
Anschreiben an die Staatsanwaltschaft und eines an den Provider generiert.

Herunterladens. Für Ermittlungen aus Eigeninitiative heraus ist vor allem die
Verbreitung von Dateien mit kinderpornografischem Inhalt und mit deutscher
Beteiligung relevant. Hierzu wird ein modifizierter aMule-Client verwendet; bei
dem die Daten angefordert aber nicht wieder verbreitet werden. Daten werden
darüber hinaus nur von IP-Adressen aus Deutschland angenommen. Alle
eingehenden Datenpakete werden bezüglich Datum und Zeit, IP-Adresse, Port,
Paketnummer und Dateiname protokolliert. Nachdem eine (oder mehrere)
Suchanfrage(n) über ED2K link gestellt wurde(n), kann der modifizierte aMule-
Client über Nacht laufen und Daten empfangen. Das Protokoll wird automatisch
ausgewertet. Für jede beteiligte IP-Adresse werden automatisch jeweils ein
Anschreiben an die Staatsanwaltschaft und eines an den Provider generiert.
IT-Verfahren „Nicht-Numerische Sachfahndung“ –
eine innovative Lösung für ein altes Problem
(kontaktdaten entfernt weil sonst jemand denken könnte das wären meine kontaktdaten)

zitat ende
sollte es probleme mit diesem zitieren geben bitte mail oder komment an mich daß ich das zitat wieder rausnehmen soll siehe titel dieses blogartikels

was taugen kindersicherungen für computer prüfstand bei heise:
was taugen kindersicherungen für kinder am computer

semantic web:

optimieren des .rdf (resource description frameworks):

verbessern der filtertechnologien die das netz sicherer machen

und kinder und jugendliche vor pornographisierung schützen

sexismus wird kontrollierbar durch sprachlichen kontext

Das Scheitern von ICRA und FOSI

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Content_Rating_Association

https://en.wikipedia.org/wiki/Family_Online_Safety_Institute

………………………………………………………..
roger behrens
greift in einer sendung beim BR das thema pornographie in einem interview mit gerhard zwerenz historisch als entwicklung aus der philosophie der 60er jahre auf.

direktlink zu auszug aus dieser sendung
___________________________________________

____________________________________________

abteilung frauengruppen bei verdi hamburg

fachkonferenz in berlin:
bdwi
linksnet
hamburglinks blog

Sexarbeit – ein Beruf mit Interessenvertretung?

Working in the sex industry – Jobs with representation of interests?European trade unions in debate with sexworkers

Donnerstag, 7. 12. 2006

15 Uhr Treffen bei Kaffee und Kuchen im Foyer

16 Uhr Begrüßung und Einführung: Dr. Heide Pfarr, Hans Böckler Stiftung, Düsseldorf
• Arbeitsrechte für Sexarbeiterinnen (Dorothea Müller, ver.di Bundesvorstand, Berlin)
• Gemeinsame Interessen von Gewerkschaften und Sexarbeiterinnen – Erste Stimmungsbilder
(Kerstin Howald, EFFAT, Brüssel)
• Die Bewegung der SexarbeiterInnen in Europa
(Katharina Cetin, Hydra e.V.,Berlin, Karolina Leppert, BSD e.V.)
• Arbeiterbewegung und Prostitution (Prof. Dr. Karl Hermann Tjaden, BdWi)
• Frauenbewegung und Sexarbeit in Deutschland (Claudia Menne, DGB-Frauen)

18 Uhr Überblick über die Situation in den Teilnehmer-Ländern an der Fachkonferenz
(Emilija Mitrovi´c, BdWi)

19 Uhr Legalisierung der Sexarbeit und Bekämpfung des Frauenhandels
(Heike Rudat, frauenpolitische Sprecherin des BDK)

20 Uhr Empfang bei Hydra e.V. , Köpenicker Str. 187-188
mit Kultur, Bufett und Infos über die Arbeit der Beratungsstelle

Freitag, 8. 12. 2006

9.30 Uhr Berichte zur Situation in den
teilnehmenden Ländern aus Sicht
• der SexarbeiterInnen
• der GewerkschafterInnen
Diskussion der Forderungen in Arbeitsgruppen

12.30 Uhr Empfang im Deutschen Bundestag bei Irmingard Schewe-Gerigk (angefragt),
frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der GRÜNEN

14.30 Uhr Der europäische Diskurs in ETUC (Catelene Passchier, Exekutivkomitee des ETUC, Brüssel)

15.00 Uhr Berichte aus den Arbeitsgruppen und Diskussion im Plenum

17.30 Uhr Empfehlungen für die weitere Arbeit

Veranstalterinnen:
Hans Böckler Stiftung

in Zusammenarbeit
mit ver.di FB 13 und ver.di Frauen

in Kooperation mit
• Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler (BdWi)
• Bundesverband sexuelle Dienstleistungen e.V.
(BSD)
• Comisiones Obreras Spanien / Catalunya (CCOO)
• Deutscher Gewerkschaftsbund Frauen (DGB)
• Europäischer Gewerkschaftsbund (ETUC / EGB)
• European Federation of Food, Agriculture,
Tourism Trade Unions (EFFAT)
• European private services union (EPSU/ EGÖD)
• Hydra e.V. Berlin, Deutschland
• International Committee on the Rights of Sex
Workers in Europe (ICRSE)
• International Sexworker Union (IUSW) in der
GMB, Großbritannien
• La Strada, Polen
• Landsorganisasjonen, Norwegen (angefragt)
• Mitternachtsmission Dortmund, Deutschland
• ProKoRe (Prostitution Kollektiv Refl ektion)
Basel-Bern-Zürich, Schweiz
• Rode Draad, FNV, Holland
• Sophie, Volkshilfe Wien, Österreich

_________________________________________________________________

_____________________________________________________________

gestern nacht (29.8.2009) stolperte ich geschockt über eine SZ-schlagzeile
über verschwundene jugend:
irgendwo hier
………………………………………………………………………………………………
wieder eine Frage der Begrifflichkeit : Inzest in mythologie und religion ?
………………………………………………………………………………………………
Wenn Adam („der von der Erde Genommene“) und Eva („die Belebte“)Geschwister wären,
da sie aus demselben Lehm gemacht sind(…….),

————————————————
griechische mythologie : Uranos schwängert seine Mutter Gaia, die ihn ohne Begattung im Schlafe hervorbrachte, und zeugt mit ihr Titanen, Kyklopen und Hekanthoncheiren
————————————————————
übrigens fängt sexismus schon bei den hörspielen an, hier dargestellt in einem taz artikel am beispiel der TKKG hörspiele

—————————————————
—————————————————

ergänzende Quellen (bitte wenn dann kritisch lesen):
für zukünftige
diskurse betreffs
offenheit / datenschutz
exhibitionismus / privatsphäre
zeigefreudigkeit / voyeurismus
glasnost / obszönität
frivol / FKK
schüchternheit / profilierungssucht
eitle selbstbeschau / profilneurose
………………………………………………
paul philipp hanske – zwischen prüderie und pornographie (sendung im zündfunk)

foucault: sexualität und wahrheit

guillebaud — die tyrannei der lust

lütkehaus: kunst des begehrens

svenja flaßpöhler

judith butler

christiane hasselmann

andrea geier und ursula kocher: „überschreitung ist männersache“
zu geschichte und funktion misogyner rede

thorsten benkel

fehmi akalin – „ich sehe was du nicht siehst“

literaturkritik.de » Nr. 1, Januar 2001 (3. Jahrgang) » Schwerpunkt: Liebe, Lust und andere Gefühle » Essay: Diskurse der Freundschaft

Die Tyrannei der Lust und die Kunst des Begehrens
Ein Essay aus Anlass neuerer Bücher
Von Ludger Lütkehaus

jörg metelmann

Porno-Pop II : Im Erregungsdispositiv

Linda Williams: Jetzt auf einem kleinen Bildschirm in Ihrer Nähe!

Simon Hardy: Die Pornografie der Realität;

Clemens Pornschlegel: Wem gehören die Töchter? Zum sexuellen Machtanspruch der Konsumgesellschaften;

Christiane König, Claudia Reiche, Tim Stüttgen: Über Pornoisierung, Porno-Pop und Post-Porn, Löcher und Schnitte. Ein Gespräch;

Sven Lewandowski: Die Pornografie und die Sexualität der Gesellschaft;
Norbert Niemann: Adenauer im Sex-Shop. Notizen zum Thema ‚Pornografie und neueste Öffentlichkeit‘;

Sonja Zekri: Die Gesellschaft des Obszönen. Anmerkungen zur Pornografie in Russland;

Nikolai Wojtko: Führerbunker, Fun & Folter. Das pornoisierte Bild der Gewalt;

Jörg Metelmann: Das Erregungsdispositiv. Lust nach Foucault;

Nicola Doering : Internetpornografie. Aktueller Diskussions- und Forschungsstand;

Johannes Gernert: Schau! Mich! An! Teenager und die Macht des Porno-Blicks;

Jürgen Raab, Martina Egli, Marija Stanisavljevic: Purity and Danger 2.0. Grenzüberschreitungen und Grenzziehungen der Internetpornografie;

Paul-Philipp Hanske: Zwischen Pornografie und Prüderie. Anmerkungen zu einer nur scheinbar widersprüchlichen Konstellation der Gegenwart;

Svenja Flaßpöhler: Der Reiz des Realen. Über Webcamchats, Amateursexfilme und das Ende der Pornografie;

Stefanie Knauß: Sinful sex sells better? Sex und Religion in der Werbung;

Robert Schäfer: Authentizität oder Echtheit? Eine marginalisierte Differenz und ihre Bedeutung für die Pornografieforschung;

Sophie-Thérèse Krempl: Straßenkatze oder Bordsteinschwalbe? Das pornoistische weibliche Subjekt in Zeiten der „Sex 3.0-Generation“;

Hansmartin Siegrist: Enthüllende Leinwand. Notizen zum pornografischen Film;

Sabine Lüdtke-Pilger: Viel Heart, wenig Art! Die Neuen Pornografinnen im Spannungsfeld zwischen political correctness und Entfesselung des Imaginären;

Gregor Jansen: Fuck off. Das Ziel ist der Weg in China; Roy Grundmann: Kunst und Schmuddel. Warhols Porno-Pop;

Klaus Walter: Geschminkte Stimmen, getunte Körper. Der Siegeszug des Autotune-Effekts und die Pornografisierung des Pop;

Christina Borkenhagen: „I told you she doesn’t have a dick.“ Lady Gagas Gender-Performanzen;

Viktor Matic: 15mb fame. Ein Abbild der ersten publish yourself-Ära

Robert Pfaller : das schmutzige Heilige und die reine Vernunft

the german angst

___________________________________________________________________

ECHTER GOTT, GIB UNS ALLEN ENDLICH DAS WAS WIR WIRKLICH BRAUCHEN UND NICHT IMMER ETWAS ANDERES . BITTE!

___________________________________________________________


Hier nocheinmal eine Auflistung von Organisationen gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei.

3rd Annual International Symposium on Preventing Human Trafficking: Integrating the European Knowledge

Global Alliance Against Traffic in Women

Demi and Ashton Foundation – Eliminating child sex slavery and human trafficking.

polarisproject – for a world without slavery

#Op Safe Kids : Anonymous #Op SafeKids has zero tolerance for sex trafficking of children, indecent images of children and sexual predators of children.

virtualglobaltaskforce – combating online child sexual abuse

international justice mission secures justice for victims of slavery, sexual exploitation and other forms of violent oppression

sharedhope – leading a worldwide effort to eradicate sexual slavery

stopdemand – to live in a world free of sexual violence and sexual exploitation

27millionvoices – together we strive towards a world free of slavery by rasing awareness, working in partnership with affected communities, and enabling others to be actively involved in the global movement against human trafficking

free the slaves – we liberate slaves around the world and attack the systems that allow slavery to exist

la strada international – European Network against Trafficking in Human Beings

humantrafficking.org – a web resource for combating human trafficking

human trafficking research – an interdisciplinary research project among economists, political scientists and criminologists

SlaveryMap exists to record and display instances of human trafficking across the globe. Whether you find them hidden in your hometown or covered in The New York Times, report the incidents onto this map for people everywhere to see.

petitions against humantrafficking on change.org

alliance against modern slavery – to research, educate and aid in partnership with public, private, non-profit, and governmental organizations to end slavery in our local and global communities

un.gift – promoting the global fight on human trafficking, on the basis of international agreements reached at the UN. To date, 140 parties have signed the Protocol to Prevent, Suppress and Punish Trafficking in Persons especially Women and Children, which supplements the Palermo Convention against transnational organized crime.

covenanteyes – how is pornography linked to sex-trafficking

covenanteyes/pureminds : $28-Billion-Crime: New film shows the dark connection between sex addiction and sex trafficking

covenanteyes/breaking free blog : Porn and Sex-Trafficking: A Convergence of Religious Leaders Speak Out

notforsalecampaign – Not For Sale equips and mobilizes Smart Activists to deploy innovative solutions to re-abolish slavery in their own backyards and across the globe.
Together, we can end slavery in our lifetime.

the cnn freedom project – ending modern-day slavery

crosswalk – entries on human trafficking

suportsss – stop sex slavery

stopslavery2012 – the national association of human trafficking victim advocates

stopthetraffik – people shouldn`t be bought and sold

end human trafficking

mannafreedom

end slavery now

blueblindfold

transitionglobal

vneht

truckers against trafficking

sisha

oath coalition

hope for the sold

human trafficking awareness

free the captives houston

abolition now

iowa naht

Die Forschungsstudie „Entwicklung tragfähiger Unterstützungsstrukturen für die Betroffenen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

central texas coalition against human trafficking – a community commitment to ending human slavery

clearwater/tampa bay area task force on human trafficking – fighting human trafficking in the tampa bay area

U.S. department of health and human services/administration for children and families – the campaign to rescue and restore victims of human trafficking

love146 – end child sex slavery and exploitation

international human trafficking task force – stop the torture !

association of sites advocating child protection

stopchildslavery – Child slavery is a problem larger than most are willing to admit.
We need more voices crying out for it’s end. We need more people awakened to the horrors inflicted on our innocents. We need to make a stand and call out for others to make a stand as well. We need education. We need action.

european commission – fight against trafficking in human beings

circamp – Cospol Internet Related Child Abusive Material Project

organization for security and cooperation in europe -entries on human trafficking

council of europe – action against trafficking in human beings

enacso – european NGO alliance for child safety online

protectionproject – elimination of trafficking in persons

cosecam – NGO coalition to address (sexual) exploitation of children in cambodia

stoppt menschenhandel – hilfe für junge frauen und mädchen von open heaven

national human trafficking resource center – toll-free hotline by polarisproject

gesellschaft für internationale zusammenarbeit- entries on trafficking

international centre for migration policy development

astra – anti trafficking action

pornharms – entries on sex trafficking

atest – today, there are more men, women and children enslaved than at any time in history. together, we can stop slavery once and for all

antipornography – Pornography and Sex Trafficking Connection : PORNOGRAPHY CREATES DEMAND FOR PROSTITUTION AND INTERNATIONAL SEX TRAFFICKING, ESPECIALLY OF WOMEN AND GIRLS

crossing munich : orte bilder und debatten der migartion in der rathausgalerie münchen. „Menschen[ver]handel[t]“ greift eine der neuesten Entwicklungen der europäischen Migrationspolitik auf und analysiert sie hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den lokalen Kontext: Untersucht werden die Genese und die Positionen des Menschenhandelsdiskurses, insbesondere in seiner Verbindung mit Frauenhandel und Zwangsprostitution.

the pink cross foundation : public charity dedicated to reaching out to adult industry workers offering emotional, financial and transitional support.

abolish human trafficking blog : a deeper look at human trafficking and exploitation within the US and abroad

blog to provide a resource for legal information and opinion on trafficking in human beings

stoploverboys – information about manipulating pimps

ecpat – end child prostitution, child pornography and trafficking of children for sexual purposes

roter keil – netzwerk gegen kinderprostitution

shelley lubben – porn as a driver for prostitution and sex trafficking

hookers for jesus – human sex trafficking FAQ`s

inhope – working to make the internet a safer place – entries on trafficking

Die Fachberatungsstelle JADWIGA setzt sich für die Rechte der Opfer von Frauenhandel ein. Sie bietet umfassende Unterstützung und Hilfen für die Betroffenen in Krisensituationen an

solwodi – Solidarity with women in distress – Solidarität mit Frauen in Not

kampagne *stoppt zwangsprostitution*

The National MultiCultural Institute works with individuals, organizations and communities in creating a society that is strengthened and empowered by its diversity. Fighting human trafficking is one of NMCI’s major goals

Swiss Foundation of Terre des hommes
Terre des hommes Foundation, Lausanne, (Tdh) has focused on child trafficking since 1999. Resisting child trafficking is one of its organisational priorities.

Information and Resources for Emergency Healthcare Providers

terre des femmes – einträge über frauenhandel

rekni to – together against human trafficking. don’t be afraid to say it for her

unstoppable redeemer , blog by Iana Matei, European Of The Year in recognition of her work rescuing minor aged girls from trafficking and forced prostitution.

amnestyforwomen

amnesty international – entries on trafficking

say no – unite to end violence against women

humsec – linklist about trafficking

KOK – German nationwide activist coordination group combating trafficking in women and violence against women in the process of migration

stopsellingsex – Confronting Demand – Raising Awareness – Supporting Rescue

xxxchurch – entries on trafficking

rodedraad – The Red Thread was founded in 1985 by (ex) sexworkers with the aim to fight the rights of all sexworkers, who work in the Netherlands, whether male, female, Dutch or foreign. Its strong point is that its expertise comes straight from contacts with sexworkers

comensha – la strada nederland against human trafficking

salvaticopii – save the children romania

traffickingproject – an online movement working to raise awareness of modern day slavery

blinn – Bonded Labour in the Netherlands (BLinN) works to improve the position of victims of human trafficking.

free for life international – breaking the chains of human trafficking

Art Project 1001001 – fight global human trafficking using art

antislavery – today’s fight for tomorrow’s freedom

traffickingwatch – blog to provide information about human trafficking, particularly as it relates to the William Wilberforce Trafficking Victims Protection Reauthorization Act 2007

human trafficking database

______________________________________________
Organisationen gegen Human Trafficking auf Facebook
______________________________________________

Menschenhandel und moderne Sklaverei heute

Trinidad & Tobago Anti-Human-Trafficking Project

notforsalecampaign

un.gift

shared hope international

la strada international

Voices of the Broken

polaris project

free the slaves

international justice mission

UFAHT

daily newsfeed on global human trafficking

entry in group discussing fb privacy concerning protection of minors

the traffic jam

humantrafficking

CNN freedom

dna foundation

ecpat

stop human trafficking

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http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/12/18/bka-veroffentlicht-bundeslagebild-menschenhandel-2012/

http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/12/15/zur-geschichte-der-kinderarbeit-in-deutschland-und-europa/

http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/12/10/masnahmen-gegen-menschenhandel-messen-ein-interview-mit-seo-young-cho/

http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/12/07/veranstaltung-am-9-12-in-berlin-daten-und-fakten-zur-prostitution-die-vielleicht-uberraschen/

http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/12/05/frauenhandel-wenn-mutter-betroffen-sind-mutter-in-der-migration/

http://menschenhandelheute.wordpress.com/2013/11/26/menschenhandel-und-prostitution-im-koalitionsvertrag-kaum-fortschritte/

https://www.shelleylubben.com/shelleys-blog/2-new-gonorrhea-cases%E2%80%A6in-porn-time-it%E2%80%99s-antibiotic-resistant

https://www.shelleylubben.com/shelleys-blog/4th-hiv-positive-porn-star-five-months

https://www.shelleylubben.com/shelleys-blog/porn-star-roxys-revenge

https://www.shelleylubben.com/shelleys-blog/porn-star-emily-eve-leaves-porn

„FBI rettet 105 Jugendliche aus der Prostitution…“

„Kinderprostitution“ und „Zwangsprostitution“: Eine kleine Medienkritik

Der Kampf der ILO gegen Kinderarbeit: Eine Bestandsaufnahme (crossblogged)

Fälle von Gewalt und Vergewaltigung von Prostituierten durch Polizei – Eine Auswahl

http://menschenhandelheute.net/2013/11/18/der-deutsche-skandal-der-prostitution-und-wie-sexarbeiterinnen-zu-frauenhandlern-schwarzer/

Menschenhandel: Die Spitze der Eisscholle

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Trackback: Zensur über dem Deckmäntelchen des vorgeschobenen Jugendschutz (JMStV) — Freie Meinungsäusserung und die gesamte Netzkultur Deutschlands in großer Gefahr | basche-info blog
  2. sensiblochamaeleon
    Dez 11, 2010 @ 13:19:40

    @roger burk:
    danke. endlich mal jemand der mir ein bißchen bestätigung für jahrelange recherche-, denk- und schreibarbeit für null euro die stunde gibt

    verlinken? gerne !

  3. Trackback: Zensur über dem Deckmäntelchen des vorgeschobenen Jugendschutz (JMStV) – Freie Meinungsäusserung und die gesamte Netzkultur Deutschlands in großer Gefahr | Persönliche Webseite von Roger Burk, Barsinghausen
  4. Trackback: Zensur über den Umweg des Jugendschutzes (JMstV) | Barsinghausen - Info Blog
  5. Roger Burk
    Dez 09, 2010 @ 17:46:16

    Hallo, im Zuge der Beschäftigung mit dem neuen jmstv bin ich auf diese Seite gestossen und bin sehr beeindruckt von diesem informativen Artikel.

    Werde ihn gerne verlinken – denn das hier ist mal etwas fundiertes zu dem Thema. Meinen Dank dafür

    viele Grüße
    Roger Burk

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